Monday, August 25, 2008

Hihi, I said S.E.X.

So-called "women's" or "men's" magazines, (Cosmo, FHM .. ) tend to give a lot of bad advice a lot a people claim to even think of as helpful. (At least, they read it.) The following video is a pretty classic example for that, as the topic is pretty typical: "Why do men cheat?"


via Feministing
Apart from all the cliche bogus about men and women: Why is a grown up lady, who still can't pronounce the word sex without giggling, allowed to give "advice" on a sex-related topic?

Wednesday, August 20, 2008

Hipster.

"i guess being hip means nothing matters but the sound of the noises coming out of your mouth and the knowing nods of the other empty vessels around you."

Dieser durchaus treffende Kommentar findet sich unter einem interessanten Blogartikel zu "Hipster Racism" hier.

Wednesday, July 30, 2008

Law & Other

If our system were truly about what harms, we would promptly legalize currently illegal things that are harmless -- gay marriage, pot, and Mexicans. Then we would criminalize currently legal things that are harmful -- nuclear weapons, Hummers, and the Gypsy Kings.


- Nato Green. Mehr aus der amüsant-merkwürdigen Kolumne (momentan Anwärter für den "Was soll ich davon halten" Award 2008 bei mir) "Top 10 Ways Gay Marriage Harms Straight People" gibt's bei HuffPo.

Tuesday, July 22, 2008

..oder über-über-über-über-übermorgen.

Gibt diese Tage, an denen nix los ist. Es geht einem nicht gut, auch nicht schlecht, das merkwürdig-tolle Wochenende steckt in den Knochen, der Start in die Berufswoche ist noch nicht geschafft und man freut sich schon auf das Ende. Man kann sich so richtig auf nichts konzentrieren, hat eigentlich auch auf gar nichts und alles Lust. Und dann, beim wahllosen Surfen im Netz, trifft man doch auf den Lichtstrahl, den Funken, der den tag entfacht, das Aufstehen in retrospektive wieder sinnvoll macht.

Mein Funken des Tages nennt sich "Ich, Alexander", wurde über Herz Statt Kommerz auf MySpace gefunden und macht ganz fantastische Musik. Ein Soundtrack zu Tagen wie diesem, und zu so ziemlich jedem anderne Tag auch. Und das Gesamtpaket ist auch noch liebenswert.

Friday, July 18, 2008

Good Shoe Gone Bad


Ernsthaft, was soll sowas? Und ja - es ist Satin.

Wednesday, July 16, 2008

And now to something comepletely different - Qanun

Bin hier ja sonst mehr so Indie-lastig in meine Empfehlungen. Aber dieses Mal möchte ich eine etwas andere Musikveranstaltung sehr ans Herz legen: Diesen Freitag spielt Gilbert Yammine, z.Zt. Student im M.Sc. Studiengang Communications Technology an der Universität Ulm aber "auch noch" renomierter Qanun - Künstler. Er hat der Veranstaltung den vielversprechenden Titel

"Aspekte eines Instrumentes zwischen Tradition und Moderne"

gegeben. Eintritt sind schlappe 2€ für Studenten. Mehr Info gibt es u.a. hier im Webauftritt der Universität.

Friday, July 4, 2008

Schamlose Werbung für die gute Sache.


AFGHANISTAN + PAKISTAN

von Menschen und Mächten - von Kultur und Krieg
Kultur-Uni-Konstanz präsentiert: Ein kommentierter Bildervortrag des Fotoreporters Knut Mueller, der seit dem Fall der Taliban (2001) im Auftrag des Nachrichtenmagazins DER SPIEGEL so häufig in Afghanistan gewesen ist, wie kein anderer deutscher Journalist.
Über die bekannten Klischees von Burkas, Waffen, Drogen und Drachenläufern hinaus, zeigt und erklärt Mueller Bilder, die den Geheimnissen dieses faszinierenden, dunklen Landes im Herzen Zentralasiens mit seiner enormen geostrategischen Bedeutung auf die Spur kommen.
Von der umkämpften Südprovinz Kandahar bis zu den Festungen Alexander`s des Großen an der Seidenstrasse nahe der usbekischen Grenze im Norden – von der antiken Stadt Herat im Westen bis zu Osama Bin Laden`s Höhlenversteck im
östlichen Tora-Bora-Gebirge bereiste Mueller dieses widersprüchliche Land.
Unter dem Schutz regionaler Patrone konnte Mueller in entlegene Stammesgebiete an der pakistanisch-afghanischen Grenze gelangen, die Europäern sonst absolut verschlossen bleiben.

(Mittwoch 09.07.2008, 20.00 Uhr, A 704, Uni Konstanz)

Wednesday, July 2, 2008

You gotta be kidding me.

Es gibt ein herrliches neues Stars Video, "Bitches in Tokyo"... Das Video ist noch großartiger bekloppt als der Titel. Neben den Frisuren und Klamotten empfehle ich vor allem die Szene bei etwa 3:30. Der verständnisvolle Erwachsene, der immernoch total scene ist, erklärt New York Dolls und The Smiths.
Der Song ist auch nicht schlecht, by the way.


Bitches In Tokyo

Wednesday, June 25, 2008

Meersburg.

Forms of pleasure,
norms of leisure,
tents two-by-two,
two by sea,
who can see,
she can be,
when it's time,
relaxed in line.

Tuesday, June 24, 2008

Diverses am Dienstag is nich mehr.

Eine der Ideen, mit der ich meine inkonsequenten Arsch dazu bewegen wollte, hier regelmäßig statt sporadisch zu bloggen, war die "Diverses am Dienstag" Kategorie, in der ich so allerlei Interessantes in der bunten Webwelt verlinken und empfehlen wollte. So wie es ja jeder macht.

Screw that.

Ich halte es eh nicht durch. Falls jemand doch auf meine Empfehlungne Wert legt, so bekomme er/sie den quick fix auf meinem Twitter Profil/Microblog/Whatever. Hab mich von Pascal @ nocheinblog.info davon anstecken lassen... und finde es inzwischen echt gut.

See you at the new sensation.

Sunday, June 22, 2008

Wednesday, June 18, 2008

World of World of Warcraft.

"America's Finest News Source" The Onion stellt das neueste World of Warcraft product vor:


'Warcraft' Sequel Lets Gamers Play A Character Playing 'Warcraft'

Wednesday, June 11, 2008

Foxy Fist Confusion


Von HuffPost
Mehr zu der lächerlichen "fist bump" Diskussion, der Geste zwischen Barack und Michelle Obama und der irrwitzigen Anmoderation durch obige FOX-Moderatorin gibt's auf YouTube und HuffPost..

Coy Copyboy and Alter Egos



(Kuli auf Post-It, 2008)

Monday, June 9, 2008

Times: They Are A-Changing

Bob Dylan in einem lesenswerten Interview mit der Times:

"'Well, you know right now America is in a state of upheaval,' he says. 'Poverty is demoralising. You can't expect people to have the virtue of purity when they are poor. But we've got this guy out there now who is redefining the nature of politics from the ground up... Barack Obama. He's redefining what a politician is, so we'll have to see how things play out. Am I hopeful? Yes, I'm hopeful that things might change."

Sunday, June 8, 2008

Militär? Heimat? Herzen?

Die Em ist in aller Munde, erlebte gestern schon den ersten (portugiesischen) Autokorso. Nach einem ganz ansehnlichen eröffnugnsspiel, dass die Schweiz leider unverdient verloren hat (und auch noch Alexander Frei, was dem BVB-Ally in mir besonders leid tut) mischt ab heute auch "unsere" Nationalmannschaft mit. In Klagenfurt, gegen Polen. (Zur BILD-inizierten Aufregung über das Ballaköpfen gibt's hier was interessantes auf Bildblog)

In wilder Assoziation zur Stadt Klagenfurt möchte ich hier Naked Lunch's "Military of the Heart" ans Herz legen. Nicht nur ist das großartiger Song, toller als jedes Fussballplatzgeschehen - der Song hat auch den Naked Lunch Frontman bei einem Festival zur Aussage bewegt, man solle doch Begriffe wie "Heimat" nicht nur dem rechten Rand des Spektrum überlassen. Die Assoziation ist zu Beginn der EM und eine Tag nach dem NPD-Parteitag in Günzburg doch gar nicht so wild.

Saturday, June 7, 2008

Fussball is gar nich so dolle...oder?

Ab heute geht ja wieder der Nationalmannschaftswahnsinn los. Und ich gestehe hiermit, dass ich auch ab und an ganz gerne ein Fussballspiel anschauen. Ganz nett zum eskapistischen Mitfiebern und so. Das, was nervt, sind die (betrunkenen) Prolls und die grausame Musik..
Dass es auch anders geht, zeigen Fettes Brot feat. Marcus Wiebusch, Carsten Friedrichs und Bela B. mit "Fussball ist immernoch wichtig". Schon zur WM jenseits des Oli-Pocher-Radars und daran wird sich so schnell auch nix ändern. Zum Glück. Und auch obwohl ich nicht der allergrößte Kritiker des "modernen Fussballs" bin (mag daran liegen, dass ich in den USA sportfansozialisiert wurde)- sie haben ja irgendwie schon recht.

Thursday, June 5, 2008

Der wahrgenommene Krieg der Eliten.

Ein sehr interessanter Artikel zu Obama, John F. Kennedy, dem 40 Years War und der Frage, was "elitist" ist - und wieso es als "schlecht" wahrgenommen wird.
America's 40 Years War at an End von Robert S. McElvaine (via huffpost)

Wednesday, June 4, 2008

Frage des Monats Mai.

So, der Mai ist rum, geändert hat sich am Ergebnis nix. Musik soll vor allem euch bewegen. Auch gut.
Mir fällt zur Zeit keine ansatzweise auch nur interessante Frage ein, die ich euch stellen könnte - daher gibt es erstmal keinen Nachfolger - außer ihr habt eine gute Idee?

Looks like it's over.

Neben den diversen Nachrichtenagenturen und dem (inzwischen) Obama-Jubelsender CNNi berichtet nun auch die NYT, dass Obama der demokratische Präsidentschaftskandidat ist. Auch wenn das Clinton noch nicht so ganz eingesehen hat.
In wilder Assoziation dazu: Frou Frou's Let Go..

Naja, vorbei ist es nicht wirklich. Jetzt geht der Spaß erst richtig los. It ain't over til the fat lady sings...or votes.

Tuesday, June 3, 2008

The Gangster We Are All Looking For.


I thought that it was interesting how thi diem thúy's novel The Gangster We Are All Looking For takes up the discussion of the blend of fiction and auto-biography we had when reading Kingston. The book is classified as fiction, and that is correct and true, but I still can't get around the striking similarities between the narrator and the author. Both came form Vietnam by boat, both lost a sibling through drowning. Normally, I don't like to take the autobiographical approach to a text. But in this case, it is so interesting, especially since lê herself made some decisions that pint towards this interpretation.
First, the autobiographical information is given in the book itself. And not only by the publishing company, in which case one could have argued that they tried to force a autobiographical connection between author and work to raise public interest i the book. But lê also includes the autobiographical in her author's note.

Further, lê decides to keep the author nameless, which has two results. The narrator is of a more general, floating character, the reader can give the narrator more identity. But in this case it is very likely that the reader simply takes the name for the narrator closest available – the author's voice. Of course, it is quite common for authors to use a lot autobiographical background as inspiration, but still I would argue that in this case, the border between author and fictional narrator is exceptionally blurred.
I rarely read a novel in which case the comments on the back fit so well with my own perception of the book as in this case. The Vogue quote says: “Breathtaking [..] Flows in luminous paragraphs that mingle past and present, creating a fluid sense of time”. I couldn't say it differently. I especially liked how the quite short paragraphs were so divided from each other. Sometimes the paragraphs felt just like a little shot, a little glimpse of time, in some cases the book was almost impressionistic. I was fascinated how the narrative pace suddenly changed halfway through the book, and a more or less external account of immigration turned into a quite emotional family story. I felt like being in a narrative swirl. And what especially fascinated me was that although all three family members were struggling in their own way, I never saw them a completely detached from each other. Somehow there always seem a loving connection between them. The way it was narrated, for example, the makeup process between mother and father after drunken rage and arguments never seemed like a bad idea to me, as in other cases. Despite all the strangeness and problems, this family still seemed to belong to each other.

Tuesday, May 20, 2008

Diverses zum Dienstag.

Es beginnt nun ja wieder die glorreiche Festivalsaison. Wenn ich mich nicht irre, ist Rock im Pack dieses Wochenende. Nicht nur ich scheine der (Groß-)festivals überdrüssig zu sein, sondern auch die Jetzt.de-Redaktion: 100 Gründe gegen Festivals An einigen Stellen habe ich lachen müssen, obwohl mir der Jetzt.de Stil noch mehr zum Halse heraushängt als Festivalbesucher.

Das Trainingsjackenjournal macht auf die neue Platte der Dresden Dolls aufmerksam... Ähnlich wie Katja geht es mir auch oft so, dass ich die Releases von (ehemaligen) Lieblingsbands schlichtweg verpasse, oder den neuen Titel der Platte doof finde - oder gar die ganze Platte. Aber ich denke nicht, dass die Dresden Dolls soweit fallen wie Jimmy Eat World...

Nicht verpasst habe ich den Release von "Narrow Stairs", dem neuen death Cab for Cutie Album, und bin sehr froh darüber. Schöne, interessante Platte, die jetzt im CD-Spieler klemmt^^. Wem "I Will Posses Your Heart" nicht als Vorgeschmack reicht, der kann hier in das Album reinhören.

Eigentlich verlinke ich an dieser Stelle ja auch immer interessante Artikel zum US Wahlkampf. Heute nicht. Es ist nicht so, als sei nicht interessantes geschehen oder veröffentlicht worden - aber der dogfight hängt mir einfach zum Halse raus.

Und weil mir alles so zum Halse raushängt (wie mir gerade auffällt) gibt's zum Abschluss Liam Lynch's "My United States of Whatever". Enjoy.

Sunday, May 18, 2008

Ein Kalauer und die popkulturelle Unsterblichkeit.

Im Laufe des letzten Jahres sah man ja wieder vermehrt Hälse, die mit Palästinensertüchern (gar aus Kaschmir...) verziert wurden. Menschen wie ich, die gern zum ironisierten Kalauer neigen, garnierten diesen Anblick mit dem "wunderbaren" Sätzchen:
"Is dir nur kalt oder hast du was gegen Juden?"

Ob nun lustig oder nicht, der Satz ist auf ewig in meine Neuronen gebrannt. Und es geht wohl nicht nur mir so: Thees bringt den Knaller als Arbeitstitel für die neue Tomte-Platte.

In mir macht sich nach dem mehr als großartigen Kettcar-Konzert in München (mehr dazu, sobald ich meine Gedanken auf die Reihe und meinen Arsch hoch bekomme) auch gesteigerte Vorfreude auf das Tomte-Konzert in Ulm breit... und auf die neue Platte "nach der Buchstabensuppe".

Friday, May 16, 2008

"He's an appeaser!"

Manchmal... oft ist der politische Zirkus ein Kindergarten, vor allem wenn ein kleiner Junge mit Dreck werfen will, selbst aber keine Ahnung hat. Folgendes Video erinnert mich irgendwie an so manche Schulhofdiskussion oder Streitgespräch in Internetforen. Schlimme ist nur, dass Kevin James als "talkshow host" sein Geld verdient. He crashes and burns.



via Talking Points Memo

repeat.

repeat pattern. repeat pattern. repeat pattern.
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repeat pattern. repeat pattern. repeat pattern.
repeat pattern. repeat pattern. repeat pattern.
repear pattern. repeat pattern. repeat regret.

Thursday, May 15, 2008

Golf ist Krieg!

Fand bei "swampland", dem Polit-Blog von Time, dieses interessante Zitat vom Noch-Präsidenten der USA:

Bush, to Politico:

"I think playing golf during a war just sends the wrong signal," he said in an interview for Yahoo! News and Politico magazine.

"I don't want some mom whose son may have recently died to see the commander-in-chief playing golf," he said. "I feel I owe it to the families to be in solidarity as best as I can with them."

Hey, you know what sends the "wrong signal"? Invading a sovereign country based on cooked intelligence! Also, telling terrorists to "bring it on." Oh, wait, wait, you want totally crossed wires? A banner reading "mission accomplished."

Maybe he should stick to golf and give up wars.

Friday, May 9, 2008

Schamlose Werbung für die gute Sache.


Meine Damen und Herren, bitte nehmen Sie folgenden Veranstaltunghinweis zu Kenntnis:

Morgen spielen die wunderbaren Siambok beim Open See Festival in Konstanz, zusammen mit Frantic, Heat Out Sun und Stimmbruch. So hervorragende Musik direkt am See, Open Air und bei dem Wetter: Be there or be square!

Hinterher kann man gepflegt im Kula bei Club Indie mit Mioesgrande & Kinsley die Hüften kreisen lassen. Das wird ein Fest!

Wednesday, May 7, 2008

Neulich im Drogeriemarkt...

"Die Creme ist eigentlich gar keine Body Lotion, auf gut deutsch g'sagt."


- Verkäuferin in einem großen, aber doch nicht so gut sortierten, Drogeriemarkt zu einer Kundin.
Es ging um Tagesbräuner.

Saturday, May 3, 2008

Guess who's back...

Eva Hermann. Still rings a bell? Wie auch immer, Eva Hermann legt einen nach - "Das Überlebensprinzip. " Die merkwürdigen, Karriere-verleumderischen Thesen sind immer noch die (ganz) alten, nur scheint sie das jetzt auch noch mit ner Menge eigener Biografie zu garnieren. Und Gott zieht sie auch mit in die Sache.

Mehr davon.

Thursday, May 1, 2008

18 Kippen und eine Paprika.

Die Bild hat einen erstaunlichen Ratschlag parat:

Muss ich verbranntes Fleisch wegwerfen?

Nicht unbedingt. Wenn nur ein paar Stellen verkohlt sind, einfach Kräuter, Senf oder Paprika dazu essen. Das tötet krebserregende Stoffe ab!

Interessant... Einer von nur vielen Tipps vom "deutschen Grillmeister". Andere Perlen sind auch z.b. der Hinweis, dass Fleisch mit Bier abzulöschen nichts bringt, außer Biergeschmack. Gee.

Dank an Christian für den Hinweis. Wann kommt die Initiative der freundlichen Tabakkonzerne - 18 Kippen und eine Paprika?



Schilddiskurs


Ich hab keine Ahnung, wie aktuell dieses Bild ist. Finde es aber trotzdem, ganz "non-partisan", lustig. Und Aktualität is eh nicht so wichtig...

Wednesday, April 30, 2008

Music is a remedy.

Hm, da ich irgendwie nicht glaube, dass 4 Antworten repräsentativ für meine "Leserschaft" ist - behaupte ich jetzt mal ganz arrogant - wird die Frage der Woche verlängert und zur Frage des Monats gemacht. Die Frage des Monats wird dann allerdings zur "Institution", höhö.

Und da ihr drei der Meinung seid, Musik sollte vor allem euch bewegen - ein durchaus valider Standpunkt - gibt's noch ein schlaues Wort von Stephen Malkmus dazu:

"Ein gutes Rockalbum ist und war immer ein Mittel der Weltflucht, ein Ausweg in dein besseres Selbst. Mir geht es daraum, dass darauf etwas Außerodrentliches und Magisches geschieht; etwas dass den Alltag überstrahlt, statt ihn nur zu spiegeln. Politische Parolen kann ich auch ohne Musik haben."


Irgendwie hat er ja recht - oder nicht? Hach.

Tipp für schrappige Sammler...

Tuesday, April 29, 2008

Diverses zum Dienstag #2

In den USA versuchen noch immer besonders Clinton und Obama, aber auch McCain, der Wählerschaft zu zeigen, wieso es eine schlechte Idee ist, irgendeinen von ihnen ans Steuer zu lassen, sprich: Die Dreckschleudersaison hat angefangen, alle Seiten bewerfen sich gegenseitig mit schmutzigen Stückchen Vergangenheit. Schlimmste ist, die Demokraten bewerfen sich gegenseitig. Obama's Ex-Pastor zielt weiter auf Obama's metaphorische Beine, McCain ist eigentlich gar kein gebürtiger Amerikaner und Clinton liebt neuerdings Waffen. Hm.

Marbury hat mal wieder wunderbare Schmankerl rausgepickt: Clinton's Weg zum Sieg, eine einfache Schautafel, anhand derer man easy-peasy bestimmen kann, welcher Kandidat was gewinnt, und überhaupt ist "Change" als Latein so langsam am Ende.

Heute gibt's auch einen ganzen Reigen an brandheißen gratis-mp3:
"Without a Sound (Eleanor)" von The New Amsterdams. Ganz nett - aber die get Up Kids waren nunmal großartig, und dahin kommst du wohl nie zurück, Matt..

Death Cab for Cutie haben ne Daytrotter Session aufgenommen, inklusive 2 neuen Songs. Meine Vorfreude auf das Album wird immer größer...

Coldplay "schenken uns" für ne Woche ihre neue Single "Violent Hill". Im Prinzip. Warte schon ne Weile auf die email mit "Instructions".

Außerdem wird das World Wide Web morgen 15. Im World Wide Web findet man tolle Dinge - so wie diese blogging Sache hier ja auch an sich ne tolle Sache ist. Doof daran ist nur, dass man nie so genau weiß, ob man gelesen und gemocht wird. Zumindest wenn man so sporadisch rumkrebst wie ich.
Andere Leute werden gelesen, und andere müssen gelesen werden. Zum Beispiel wenn die bloggende Person tolle Musik macht, helfende Co-Autoren haben und ungooglebare Rätsel stellen. (Ich zumindest denke bei diesem Rätsel in erster Linie: "Verdammt das kenn ich, es liegt mir auf der Zunge, äh, öh, verdammt.) und auch "in echt" eine sehr nette Person ist. Ladies and Gents, I proudly link to: Karo

Eigentlich wollte ich heute ja nen ganz ungeheuer wortgewalltigen rant über fürchterliche Dinge, fürchterliche Darstellung von fürchterlichen Dingen in den Medien und fürchterlich dumme Reaktionen auf die fürchterliche Darstellung von fürchterlichen Dingen in den Medien schreiben. Aber draußen scheint die Sonne, ich bin endlich wieder halbwegs gut gelaunt und ein bisschen nostalgisch. Also lasse ich das. Morgen vielleicht - wenn's regnet.

Da sich der Nostalgiker in mir gerade nicht entscheiden kann, schließe ich mit zwei Videos.

Rival Schools mit Used for Glue. Unversal verbittet es sich, dass ich das hier embedde. Aber das klicken lohnt sich - achtet aber nicht auf den Crap, der rechts empfohlen wird. Elendige Majorchannels. Achja, Rivals Schools gibt's wieder und sie kommen auf Tour.

Und zu guter letzt: The Get Up Kids.

Wednesday, April 23, 2008

Heidi Caesar.

Wunderbarer Kommentar zu Germany's Next Topmodel:
Brot und Spiele im 21 Jh. Niemand läßt sein Leben. Keine wilden Tiere. Kein Blut. Nur Tränen hungriger Mädchen.


via hier.

(Irgendwann wollte ich auch mal was zur Neuauflage von "Das Model und der Frek" schreiben. Aber da ich zum einen noch keine Folge dieser Staffel gesehen habe, und zweitens das Internet meinen daraus entsteheneden rant wohl nicht vergisst und der dann bei jedem zukünftigen Personaler auf dem tisch liegen würde, lasse ich das mal.)

Monday, April 21, 2008

Presidential Huh-ha.

Wenn wir schon dabei sind, Fragen zu beantworten, die man eigentlich gar nicht stellen sollte:
Interessanter Artikel von Adam Nagourney auf nyt.com: What Should be the Purpose of a Presidential Debate?



Ach, und bevor es hier noch zu ernst und klar wird: Cyanide and Happiness. Hat ja auch was mit "purpose" zu tun.


Mach, Musik!

"Was kann Kunst überhaupt machen? Was kann meine kleine Scheißband im großen und Ganzen anrichten? Ich beantworte mir das so, dass wir einen bestimmten Zeitgeist befeuern, ihn dazu bringen können, sich bestimmte Fragen wieder öfter zu stellen"


- Marcus Wiebusch in Visions #182, Mai '08

Ist es nicht fast schon zwangsläufig so, dass in einer popkulturellen Demokratie die Popkultur Einfluss auf den Pop- äh Wahlbürger hat; die Popmusik somit mitbestimmt, was in der "öffentlichen" Diskussion Thema ist - oder eben nicht. Oder ist das noch zu optimistisch? Ist Musik im großen Stile nur noch Geld fü rdie einen und Escapismus für die anderen?
Sollte Kunst bzw. Musik überhaupt explizit politisch werden heutzutage, oder besser mir helfen, der (politischen) Realität zu entfliehen und ein (besseres) Paralleluniversum zwischen den takten schaffen?
Ich konnte mir diese Fragen mal selbst beantworten. Mal so, mal so. Zur Zeit komme ich auf gar kein Ergebnis. Und es kommt mir so vor, als sei ich damit nicht allein.

Sunday, April 20, 2008

Bild zum Montag


(Cheers an drunkpunk. Und den Urhebers des Plakats - whoever that may be.)

Thursday, April 17, 2008

Musik mit Inhalt und Haltung.

Wenn ich mit meinem Vater zusammensitze und wir uns gegenseitig in unserer Begeisterung für Musik mit "Inhalt und Haltung" überschlagen, (read as: Dylan und Guthrie) so kommt doch regelmäßig die Frage auf seitens meines Vaters, ob es denn überhaupt noch richtig politische Musik gibt. Sicher gibt es die - sie verkauft sich nur nicht mehr (so) gut.
Wunderbares Beispiel für die Kombination von Musik mit "Inhalt und Haltung" und dem hippesten Scheiß des Jahrtausends (read as: blog) sind Max and the Marginalized. Jede Woche ein neuer politischer Song. dreht sich meist um amerikanische Miszustände, Musik ist grob gesagt Punkrock. Bisschen wie Antiflag, nur weniger nervig. Zu finden sind sie auf ihrem blog oder per huffingtonpost.com

Wednesday, April 16, 2008

baba baaa baba baaa

Barack Obama's Kampagne in "Rocky" style.


Und wie Ian bei marbury so richtig anmerkt: It must have been completed before Baracky punched himself in the face." Diese "Bitterness" sache ist verdammt unschön - aber ein nicht zu verachtender Teil meiner selbst gibt ihm ja recht. Und dass Clintion sich jetzt zum "gun lover" macht, macht sie mir nicht sympathischer.

Tuesday, April 15, 2008

Diverses zum Dienstag.

Marie Wilson beschreibt auf huffingtonpost.com, dass Männer ruhig erfolgreich sein dürfen, wenn sie sich wie Mädchen verhalten. Aber wehe, Mädchen spielen wie Mädchen.

Desweiteren beschreibt Raymond Tallis im Times Literary Supplement das Problem, wenn man Literatur mit Erkenntnissen der Neurowissenschaft erklären will. Guter Artikel, auch wenn es etwas merkwürdig ist, wenn ein Gerontologe sich über Interdisziplinarität mokiert, gleichzeitig allerdings Kritik an Literaturkritikern übt.

Nebenbei. "Frohen" Equal Pay Day.

Und ich gelobe, dass hier wieder ordentlich Stimmung in die Bude kommt. Ich habe Großes vor, vielleicht wird zumindest ein bisschen was umgesetzt.
Bis dahin - schaut euch die neue Death Cab for Cutie Single an. Ich find's großartig und hoffe, dass Death Cab so ein paar O.C. Konsensmenschen verlieren. Der Song hat am Anfang für mich ein bisschen was von Kante's "california/fernfahrer", die Stimmung des Videos ist zwar creepy, aber ich fühlte mich zunächst an Blumfeld's "Graue Wolken" erinnert. Kann nicht mal genau sagen, wieso eigentlich. So ist das eben, mit den wilden Assoziationen - kann mir da jetzt ein Neurologe weiterhelfen? Obwohl, eigentlich will ich das gar nicht so genau wissen. Manche Dinge verlieren nur an Charme, wenn man ihnen zu sehr auf den grund geht. Man sie zu sehr auf die zugrundeliegenden Elemente reduziert. Und meistens können die Elemente das Ganze dann doch nicht erklären.

Monday, April 7, 2008

rambling genius, genius rambling.

Dieser Blog schimpft sich ja "Clarity and Chaos". Bisschen merkwürdig der Titel, weil bisher sowohl Klarheit und chaos eher selten zu finden waren.
Ryan Adams kriegt zumindest den Teil mit dem Chaos besser hin. Viele Kommentatoren da draussen in der blogosphere mag das ja nerven, ich allerdings finde es wunderbar (mag daran liegen, dass ich das Ding nicht per Tumblr abonniert habe).
Anyway, check out the bekloppteste Studiotagebuch ever:
D.R.Adams Films Inc.
Finden sich dann so tolle Einträge wie:


“ Yes GAWKER, you and I, we are not so dissimilar are we. Only I use rather posh product and and am decked like the halls of an elephant exhibit.
XXOO ”

p.s. who the f is that woman you keep talking about who had a parade made out of pink vodka’s. also what is the beatrice, is that a restaurant? i will never know these things. I am chained to my insides like a self-contained coin operated writing machine.

of course, someone had to “comment” (oh, your commenters) that I have not written a good record since heartbreaker. well, either way I don’t have any trouble getting in and out of Barney’s and I don’t have to get on the yacht like mayer. poor mayer. er, rich poor mayer. can you imagine submitting album after album knowing they are going to ask for the track about girls.

bless his little over educated drop D tuning heart.


Pure bliss.

Thursday, April 3, 2008

April's the cruelest month.

Solange ich noch konnte, und mir FDP-Politiker aus Horb das noch nicht verbieten, hab ich doch tatsächlich ein April-Scherz gesch..rieben. Ich studiere nicht in Oestrich-Winkel....
Da nackte Dementi doof sind (und es eh niemand gelesen hat), hier noch ein kleines Fundstück aus einem Blog, das tatsächlich gelesen wird - und das zu recht.
Aus Talking Points Memo:

Monica Goodling -- former Justice Department liaison to the White House who admitted to Congress that she "crossed the line of the civil service rules" -- is under investigation by DOJ for her role in the firing of a department lawyer who was rumored to be a lesbian. "To some people, that's even worse than being a Democrat," a Republican source told NPR.


Ich liebe es, wenn ein gutes Klischee aufgeht - manche Republikaner "enttäuschen" mich nie.

Tuesday, April 1, 2008

Ade, Minderleister!

Yes! Endlich ist sie da - meine Aufnahme zum International Economics Master in Oestrich-Winkel! Sechstelliges Einstiegsgehalt und 70 Std. woche, ich komme! Da stellt sich mir der Kragen hoch.

Glückwünsche bitte per comment..

Sunday, March 30, 2008

Sonniger Sonntag!?



Sunny Day Real Estate - Seven

Friday, March 28, 2008

Schamlose Werbung für die gute Sache #4


Diesmal im doppelten Sinne. Nicht nur aus der Arroganz eines Union Hills Mitglieds, sondern sogar ganz unironisch. Morgen steigt im Büchenstadel in Ulm ein Benefizkonzert für an Leukämie erkrankte Kinder. Mit den großartigen Road to Kansas aus Saarbrücken und ner ganze Riege local heroes.
Also, wer im Ulmer Raum wohnt und das hier ließt, kommen!
Ja, genau, ich meine dich! Du da!
Is da wer?

Wednesday, March 26, 2008

Hibbelig still, still hibbelig.

Ich bin ja gerade in so ner merkwürdigen transition zone. Im Vergleich zur Prüfungszeit hab ich jetzt weniger zu tun. (Bürojobs haben vor allem einen Vorteil: Man kann, zumindest auf meinem Level, den Job ganz gut im Büro lassen). Auf der anderen Seite ist man wieder "daheim", sprich bie den Eltern, und muss feststellen, dass "zuhause" inzwischen auch woanders war. Eine gewisse unerfüllte, großteils innere Rastlosigkeit ist die Konsequenz.

Aus diesem Gedankenkomplex kommt auch mal wieder ne Frage der Woche:
Seid ihr lieber entspannt beschäftigt, d.h. habt zwar viel (zuviel) zu tun, seid dabei aber ganz entspannter Dinge; oder ist euch das nichtstun so lieb, dass ihr auch unentspannt lieber unbeschäftigt seid?

Prokrastination ist übrigens nicht nur ein Hobby, sondenr auch ein Teufelskreis. Dazu aber nicht mehr, sonst wird das hier Befindlichkeitsfixierter als Kettcar (und selbst die sollen es ja nicht mehr sein.)

Speaking Befindlichkeitsfixiert: Jemand schon das neue Kettcar Vid' Graceland gesehen? Ich weiß ja noch nicht so recht...
Ein Tipp zum Schluss - hat sogar fast was mit erwähnter Hibbeligkeit zu tun: Jaguar Love, die infernale Ehe von Ex-Pretty Girls Make Graves und Ex-Blood Brothers.

Saturday, March 22, 2008

DMX and that dude that asks for change.

Gefunden bei marbury.typepad.com:

yes way!

From an interview with rapper DMX (via The Stump):

Are you following the presidential race?
Not at all.

You’re not? You know there’s a Black guy running, Barack Obama and then there’s Hillary Clinton.
His name is Barack?!

Barack Obama, yeah.

Barack?!

Barack.
What the fuck is a Barack?! Barack Obama. Where he from, Africa?

Yeah, his dad is from Kenya.
Barack Obama?

Yeah.
What the fuck?! That ain’t no fuckin’ name, yo. That ain’t that nigga’s name. You can’t be serious. Barack Obama. Get the fuck outta here.

Jane Eyre (Charlotte Bronte)

I always took Charlotte Bronte's Jane Eyre as an example of quintessential 'Englishness'. It might be influenced by contemporary media, as this setting of landed gentry or middle class on Victorian British Colonial time is often used as an example for a stereotypical portrait of an Englishmen – or woman.

Yet, after actually reading the book, I must partly revise my prior view - or prejudice – on Jane Eyre. Though the rules, values and habits of Victorian England are dominant in the novel, protagonist Jane is no mere 'Angel of the House' nor in attempting to be so, I'd say. Partly by own choice, partly by outside circumstances, Jane does not quite fit in, is in some ways 'outside' Victorian categories. At the same time she is living in, with and towards these moral ideal, conventions and expectations. In her position as a teacher, in her management of her relationship to Mr. Rochester and already as a small girl in Lockwood School, she is never 'improper' on own account. Yet, in a society built on hereditary status and heritage, she doesn't quite fit in as a self-dependent young woman. She seem to be trying to find her own categories for herself. She has no immediate family, no family support throughout most parts of her childhood. She cares for herself instead of relying on finding someone to marry. She is mainly led by her own moral and personal opinions, an often decides against otherwise promising options such as staying with Rochester despite finding out about Bertha Mason, or opting not to join her cousin St. John in matrimony and to go away from England as a missionary's wife.

Still, Jane is pretty much integrated into the society compared to the actual outside, haunting figure of the book. Knowing the information about the 'Bertha Mason' figure in advance, it was hard to see her as this haunting or ghostly figure or sentiment as she occurs in the book and I rather saw her as mysterious, but not in a ghostly way, but more as a unknown, as the actual outsider of a society that, although as I wrote above, Jane somehow positions herself as not fully integrated, but when comparing it to Bertha's position as 'mad woman', she is perfectly normal and integrated.

Friday, March 21, 2008

Wann

Wann
wenn nicht
um die neunte Stunde
als er schrie
sind wir ihm
wie aus dem Gesicht geschnitten.

Nur seinen Schrei
nehmen wir ihm noch ab
und verstärken ihn
in aller Munde.


- Eva Zeller.

Thursday, March 13, 2008

imposter.

I love how they love.
I love how they hate.

I love what they love.
I hate what they hate.

But really -

I am what they hate.

Friday, March 7, 2008

Schamlose Eigenwerbung #3


Das lohnt sich wirklich: In Ulm's schnuckelig-schnoddrigen Club Schilli mit den großartigen Frances Farmer aus der Schweiz - italienischer Post-Grunge at it's best! Kein Spin, reine Wahrheit!

Wednesday, March 5, 2008

Moon Palace.

It's a bright, cloudless night, the moon soaks the street with it's white, milky light. I look up to the moon. It occurrs to me, I never noticed that before, that the surface looks like som kind of housing, almost like a white palace made out of white round holes, each home to some mysteriuous creature. It's so far away; peaceful, surely pitoresque, but mainly peaceful. It resembles of such grace and quite peace that i taste salty water in my mouth. I wish I were up there, in that palace of peace.

I wish I'd been up there on this day a year ago. That night was dark, cold and foggy. A red light flashed through the fog an illuminated the sleeping houses.

I can still hear them counting, still can hear the little constant beep, still can see that foggy creature bending over another much smaller foggy creature.

Oh Mother Mary, i can still hear the shots!

If I'd only been up on the monn, in that peaceful, quite palace up there in the nightly sky. It was very cold that night, from the outside and from the inside. I still have that counting in my ear: "one two three.." up to fifteen, then back to one, until it grew all silent. Two of the three foggy creatures get up, one remains on the ground. Now the fog rises, I can see clearly, nothing is blocking my sight, nothing is blocking my memories, the moon white street is just as white as the dead boy's face.


(Diesen Text von 2002 hab ich heute wieder gefunden. Fand ihn gut genug, um "veröffentlicht" zu werden..)

Alles neu macht der März.

"Wir" sind also lieber zweiter Sieger.
Gibt jetzt "trotzdem" kein Sportfreunde Stiller Frühwerk.. nur ne neue Frage. Und aus mangel an Interesse an echten knallharten themen, wieder was weiches, pseudo-philosophisches.

Zieht es euch eher in die (relative) Ferne - also "weg" - oder sucht ihr erst nach einen Standpunkt, der fix genug ist, um sich davon entfernen zu wollen - also "her"? Ich für meinen Teil kann es nicht genau sagen. Wieder "nach Hause" zu ziehen ist merkwürdig, wenn man feststellt, dass das 2. Zuhause viel mehr Heimat war.

Wednesday, February 27, 2008

Neues Feature!

Im Versuch, diesem blog rambling etwas mehr Substanz zu geben, werde ich ab und an sog. "Reading Journal" Einträge hier veröffentlichen. Zum Teil kommen sie aus Arbeiten, die ich für Uni-Kurse verfasst habe - und sind somit oft in Englisch. (Siehe Tsotsi unten)
Habe mir ohnehin überlegt, hier auf Englisch zu schreiben. Für den internationalen Markt, ihr wisst schon^^.

Tsotsi


I think it is interesting that this South African movie with critical acclaim and international recognition, is based on a type of plot that is so often used in big budget mainstream Hollywood movies – the Gangster story. Brooding, introverted and troubled gang leader, loyal friends that act as an comic relief that has no real relief to offer. The opposing gang, the gang member that pushes and provokes the alpha male on the gang until he is beat up and kicked out of the gangs or leaves it. These are all reoccurring themes that all can also be found in common American, Western films of this genre.

Nevertheless, Tsotsi is no conventional Western Gangster format. This is partly because of the soundtrack. The African rhythms and language infuse the Hip Hop and give a special touch to at least from the perspective of a Westerner used to American Gangster movies and American Gangsta Rap.

I think this movie by Gavin Hood achieves two things: On the one hand, it is a wonderful study of the character of the protagonist David “Tsotsi”, played by Presley Chweneyagae. Especially in his development after the accidental kidnapping of the infant. This responsibility of taking care of the child almost cracks the hard shell of this hard and brutal emotionally detached man. It's at the same time humorous, heart-wrenching and crass to see how he at first uses the tools he knows – brutality and crime – to care for the baby. Breaking into the mother's home to steal baby stuff, getting a young woman to breast feed the baby at gunpoint. Surely at first he only keeps the baby in order not to be caught, but he grows to like an love the baby and only heavy heartedly can give it back to the parents. But this personal story is not the only main theme.

I think, without knowing the country myself, this movie portrays the situation in South Africa today without glorifying or ridiculing any side or aspect. Life in townships is contrasted to more affluent parts of town. I think it's very significant that the rich parents are also black, clearly showing that the harshest divide in South African society at the moment is between rich and poor, not so much between black and white. The mixed couple of Police detectives add to this impression. The brutality is neither glorified nor overly morally condemned from above, but shown in its horrifying, self-explanatory fashion.

The almost complete speechlessness of the main character contrasts interestingly to the hectic, loud and a times even joyful surroundings. This paints a pretty complex picture that is both specific and universal.

Monday, February 25, 2008

We're all winners.

Sonntag Abend, 19.00 in der Parteienlandschaft: Jeder hat irgendwie gewonnen - egal was die Zahlen sagen. Die.Linke legt zu, wird aber ignoriert. Die CDU verliert die absolute Mehrheit, hat aber trotzdem gewonnen. Die SPD auch. Die Grüne/GAL eh'. Nur die FDP ist (immernoch) nicht im Senat - aber irgendwie hat auch sie gewonnen.

Vielleicht sollte man diese Taktik des Gewinnens trotz Verlierens das mal Cate Blanchett sagen - aber die ist "immerhin" schwanger. Auch ein Sieg. Oder George Clooney - der "Hillary der Oscarverleihung".

Speaking of Hillary: Um das Ziel, die Republikaner aus dem Weißen Haus zu jagen, noch, äh, spannender zu machen, macht auch Ralph Nader mit. Bin ja eigentlich der Meinung, "the more the merrier"... aber... es gilt doch, die Republikaner zu schlagen, verdammt!
Aber dazu hat Nader einen ganz wunderbaren Satz geprägt:
“Not a chance,” he said. “If the Democrats can’t landslide the Republicans this year, they ought to just wrap up, close down, and emerge in a different form.”


Ach ja, Frage-der-Woche-Wrap-Up: Ihr teilt offensichtlich meine Meinung,dass Liebe nicht schöner wird, wenn sie öffentlich wird.

Friday, February 22, 2008

Schamlose Eigenwerbug #2

Für den Fall, dass der ein oder andere geneigte Leser
heute Abend in Stuttgart ist:

Wednesday, February 20, 2008

Michelle und die Patrioten.

Nur ne kurze Notiz am Rande... in der US-pol. Blog(hate)sphere wird gerade mächtig über folgenden Satz von Michelle Obama diskutiert:
And let me tell you something — for the first time in my adult lifetime, I am really proud of my country. And not just because Barack has done well, but because I think people are hungry for change


Wie schon erwähnt, rutscht der Wahlkampf gerade in den Dreck. Klar also, dass jeder Ms. Obama vorwirft, unpatriotisch zu sein.
Aber ist es nicht eine Form des gesunden Patriotismus', gerade nicht "stolz" auf sein Land zu sein, wenn es "Mist baut"?

Saturday, February 16, 2008

What the....

Jetzt tritt also das ein, was ich schon länger befürchtete: Obama und Clinton dreschen auf einander ein, McCain freut sich.. Vor den Primaries in Wisconsin am Dienstag gibt's die ersten attack ads, den Ton wird schäfer...
Und es gibt auch merkwürdige Blüten, die der Versuch, "die jungen Wähler" zu erreichen so hervorbringt.
Inzwischen kennt ja wohl so ziemlich jeder das "Yes, we can" Video von will.i.am, in dem illustre Gäste wie Scarlett Johannson versuchen, eine tatsächlich fantastische Rede von Obama kaputt zu singen.
Jetzt das bizarre Hillary Video, was wohl eine Antwort sein sollte... Aber seht selbst:


Kann nicht einer von beiden endlich zurück ziehen, auf zur Clinton/Obama Obama/Clinton Supergroup? sie können sich ja weiter streiten... hat bei Oasis ja auch funktioniert.

edit: Battle-Baptist Mc Huckabee hat auch noch ne Killer Punchline auf Lager:
"Running for campaign is like being waterboarded"

..ging um Schlafentzug.

Friday, February 15, 2008

Public Display of Affection.

Gestern war ja der Fleurop (für Amerophile: Hallmark) Liebestag. Ihr wisst schon, der Tag, an dem selbst Google Documents rosa wird (ernsthaft), wenige originelle und viele kitschige Liebesschwüre durch die Luft sausen, und die Medien den einen einreden, jetzt besonders "romantisch" zu sein, und den anderen, jetzt besonders einsam/trotzig zu sein. Als ob es einen unterschied zwischen dem 13. , dem 14., und dem 15. Februar (oder dem 29. Oktober) gebe. Naja, von den Umsatzzahlen mancher Dienstleister abgesehen.

Die "schönste" Blüte trieb mal wieder das VZ. Da konnte man ganz doll romantische Liebesbriefchen veröffentlichten. Inklusive Fotos im Herzchen und so Käse. Es mag eine merkwürdige Form der Emanzipation oder des wasauchimmers sein, auf alle Fälle nahmen sich 4 Damen und 1 Herr ein "Herz" und machten ihrem Liebsten (und in fast allen Fällen auch Vater eines/ihres Kindes) einen Heiratsantrag. Und die bessere Hälfte (und merkwürdiger Teil des VZs) fand das ganz dolle schön und haben ja gesagt. Putzig. Und weil das StudiVZ es immer noch ganz doll genau mit der Privatsshpäre der Mitglieder nimmt, kann das auch jeder sehen.

Und ich fand schon Liebeserklärungen im Stadion doof.

Ach ja, die Frage der Woche wurde von dieser Form der Public Display of Affection inspiriert.
Und aus einer wilden Assoziation heraus gibt's noch Interpol's PDA auf die Augen.

Tuesday, February 12, 2008

Spaß mit StudiVZ.

Kürzlich biem bunten Gruppenklau: Ich wurde frischgebackenes Mitglied der Gruppe "Postmoderne kann nicht alles sein." Ich weiß, pretentious as hell, aber dennoch, ganz schmerzlos und easy-beasy kam ich in dieses nette Grüppchen. Dennoch wieß mich StudiVZ-Werbung darauf hin: "It's hard to get in". Bezog sich auf die "brand4friends" Gruppe, in der Markenopfer "Rabatte" abgreifen können. Postmoderne also einfach; Materialismus par exellences 'hard'? Und eine andere anzeige innerhalb des Gruppeninterfaces schlug mir vor, doch mal mich per Gruppentshirt auszudrücken.
Ich glaube nicht, dass StudiVZ das will.
Vom "personalisierten Marketing" merk ich noch immer nichts. Und dabei hab ich doch extra das Häkchen drangelassen.

In diesem Marketingsinne: The Dillinger Escape Plan bei Conan O'Brian. Mensch sind TDEP langsam geworden - aber Conan hat ein Leuchtstäbchen. Good, clean, family entertainment.

Monday, February 11, 2008

And you wouldn't feel sad.

Das ist jetzt nicht die versprochene 'Stellungnahme' zu den Vorwahlen.. so ganz hab ich meinen Frust über den innerdemokratischen Hickhack, der wohl immer schlimmer werden wird, je knapper 'das Rennen' wird.... und McCain wird hinterher zum lachenden Dritten...

Anyway, heute morgen hatte ich im Bus auf dem Weg zur Uni einen wunderbaren Kopfhörerinduzierten Moment. "Schuld" war ein Song, der nix mit der Vorwahl zu tun hat.

The President's Dead von Okkervil River

Sunday, February 10, 2008

Proper Clothing.

Nun, der Winter ist bisher ja fast völlig ausgefallen, mal vom den "Feiertagen" abgesehen. Was nicht ist, kann ja noch werden. Auf alle Fälle möchte ich euch diese Karikatur nicht vorenthalten, aus dem Daily Barometer, der Campus Zeitung der Oregon State University. Hab ich vorhin beim "Ausweichsaufräumen" wiedergefunden.

Thursday, February 7, 2008

Waiting....

Hm, da der Webmail Server der Uni gerade nicht wirklich flott laden will, ich somit keine sinnvolle Email checken kann bevor ich mich wieder sinnvollen Tätigkeiten widme, "muss" ich eben bloggen. Diese Frage der Sinnlosigkeit bringt uns auch zur neuen Frage der Woche...

Das Ergebnis der letzten Frage ist mehr oder weniger eindeutig: "Ihr" lest, um euch zu bilden - alles andere scheint sekundär. Ist das nun ein Fingerzeig für mehr bildende Inhalte? Oder sollte dieser blog zur Bastion der Sinnlosigkeit werden? Oder beides?

Wenn man auf der Suche nach aboluter Sinnlosigkeit ist, mal oben auf "nächster Blog" klicken. Spannend, wenn man die thailändischen Schriftzeichen zieht, und man einfach so tun kann, als würde man das glitzernde Innenleben thailändischer Teenager verstehen. Ach, du wunderbare web 2.0 Welt.

Demnächst gibt's auch mal ne Stellungnahme zu den am. Vorwahlen. Sobald ich weiß, was ich davon halten soll...

Friday, February 1, 2008

Dinge, die die Welt nicht braucht, die sie aber besser machen.

Gerade kam der Grand Hotel vna Cleef Newsletter elektronisch hereingeflattert. Nach dem Home of the Lame Jubel dann dieses Zitat:
Täglich verliert die deutsche Staatswirtschaft 1 Mrd. Euronen, weil
Leute wie du sich auf der Arbeit so was wie das hier durchlesen.
Ein gutes Gefühl! Hahahah!


Herrlich. Im übrigen wurde dann noch gleich das neue Home of the Lame Video angepriesen (als bestes eva!!1!!). Werd das nachher, wenn ich in meinen eigenen 4 Wänden bin, mal abchecken und dann hier bestätigen. Oder so.

In diesem Sinne: An die Arbeit!

Nachtrag: Das Video ist in der Tat ganz fantastisch. Seht selbst:

Wednesday, January 30, 2008

Wahlbeteiligung wie in Hessen...

..nur mit eindeutigerem Ergebnis. Wir finden also fast alle, dass Szenen saugen. Kommt mir sehr entgegen.

Die neue Frage der Woche dreht sich um lesen... in diesem gar so literarischen Blog. Höhö.
Dieser Literaturstudent ist gerade zu platt, um was richtig kreatives zu schreiben. Daher nur ein gar wunderbares Modest Mouse Video. Arrr!


Nachtrag: Gibt ne Neuerung bei der Frage der Woche - Mehrfachantworten sind möglich!

Friday, January 25, 2008

Ultracrepidarianism.

Im Verlauf meines ungemein interdisziplinären Studiums lernt man ja tolle Dinge, manchmal auch durch Zufall. Perle des heutigen Tages: Das Wort Ultracrepidarianism:

Ultracrepidarianism is the habit of giving opinions and advice on matters outside of one's knowledge.


Thursday, January 24, 2008

Emily.

I heard a pop! fizz! crackle!
The stillness in the static
is like the stillness in the air
between the heavens of a storm.

Skinny boys in screaming tongues
entertain the buying weak.
Unknown error in sector one
cuts off all contacts.

The ragbag has buttons.
Buttons contain thoughts.
Thoughts compromise closure.
- buy me a drink.

Dyed clouds freeze on stairs
canned grumbling from the hut.
Flirt with strangers -
slam the door shut.

Wednesday, January 23, 2008

Die Krux mit der Szene.

Erstes Voting vorbei! Stolze 7 Stimmen:

Poesie ist das Leben: 28%
Das Leben ist Poesie: 42%
Pooäähh was?: 28%

Auf Grund dieser repräsentativen Umfrage wird also festgehalten: Das Leben ist Poesie! Wuhuu!

Manchmal ist das Leben auch weniger poetisch. Meistens nimmt die Poesie mit zunehmender Menschenmenge ab. Diesen Effekt konnte ich gestern abend auch beim Shout Out Louds Konzert feststellen. Irgendwie sind alle Szenen gleich. Bei entsprechender Masse ist auch die sog. "Indie Szene" eigentlich kein Stück besser als andere (Sub)Kulturen. Gut, es gibt schon weniger "bitches & pimps". Aber der Alkohol floss genauso unreflektiert in junge Münder, die dann auch bei den ruhigsten Stellen nicht aufhörten zu plappern. Auch gibt's die selbe Uniformität, die selbe Oberflächlichkeit. Muss wohl menschlich sein. Oder vertue ich mich da? Gibt es doch tiefgreifende Unterschiede zwischen den "Szenen"? Gibt es überhaupt so etwas wie klar definierte Szenen? Oder ist es alles der selbe Brei mit unterschiedlichen Masken? Darum dreht sich auch die neue Frage der Woche (siehe Spalte rechts).

Anyhow, einen frappanten Unterschied gibt es noch immer: Die Musik. Und an der Musik konnte man gestern Abend nicht meckern. Weder an der Performance der Shout Out Louds - ich kannte doch mehr als ich dachte, und die Stimmung, die von der Bühne auf mich herab floss war genau das, was ich gerade brauchte, ließ mich auch die merkwürdige Masse um mich herum vergessen. Ganz besonderes Highlight für mich waren allerdings die 'Opener' Dag för Dag. Irgendwie meine ich, ein bisschen My Bloody Valentine, Sonic Yout und Sleater-Kinney rauszuhören.. und noch viel mehr. Sind auch prima, nette Leute. Anfang Februar kommen sie wohl auch wieder auf Tour in Deutschland. Check 'em Out.

Monday, January 21, 2008

Es ist wieder so weit.

Bunte Lampen an der Uni. Fetzen an den Häusern. Penetrantes Geklingel. Graumeliertes, schlecht getöntes Gejohle. Fremde Provinzzungen.

Es ist wieder Fasching.

Wednesday, January 16, 2008

So what's your opinion?

Während ich mich fleißig auf die Fragen der mündlichen Prüfung vorbereitete kam mir die Idee, euch (wer auch immer ihr seid) auch Fragen zu stellen. Daher neu in diesem sporadisch-chaotisch-klaren Blog: Die Frage der Woche.

Bin mal gespannt auf das Ergebnis. Bzw. ob überhaupt eins zu Stande kommt...

Interaction galore!



(Speaking of interaction: Die werten Siambok'ler sind noch immer in der DasDing Netzparade, auf dem Weg nach oben sogar. Platz 9. Also, tut als wär Bundestagswahl und stimmt ab, nich weil es was bewegt, sondern weil es das gewissen beruhigt.)

Monday, January 14, 2008

Klischeemo

Let's count emo clichées.... Ich weiß, das Video ist dämlich, der Song im Grunde lächerlich pubertärer Herzschmerz-Mehr-oder-doch-eher-weniger Emo.

Aber manchmal tut sowas das einfach verdammt gut.

Aufdrehen, schreien. Meinetwegen auch heulen. Lächerlich pubertär sein. Danach kann man ja wieder was vernünftiges machen.

Silverstein - Giving Up



Und wenn wir schonmal dabei sind: Silverstein - Smashed Into Pieces. Man bemerke die Jock Frisur des Frontmannes.... Herrlich dämlich. Aber ich find den Song gut. Immernoch.

Saturday, January 12, 2008

Studentenbildchen.

Will StudiVZ "uns" veräppeln? Oder ist das Gros der Studenten doch so dämlich, dass ihnen das "neue" Marketingkonzept per Bildchengeschichte banalst erklärt werden muss?
Die letzte Fassung der StudiVZ FAQs war schon bevormutternd. Das ist jetzt hoffentlich ein Witz. Auf der anderen Seite gibt es eine Reihe Kettenbriefe u.ä., die sich darüber beschweren, dass die Datenschutzerklärung nebst Änderung so "versteckt" ist. Uh, am Seitenende. Man kann von Jung-Akademikern nicht verlangen, dass sie tatsächlich ein so tolles Versteck finden...

Student ist in der Tat ein despektierliches Wort.

Friday, January 11, 2008

Notstand beendet!

Wie fehlleitend Newsticker Schlagzeilen doch sein können. Gerade sahen meine Äuglein im Spiegel Online Feed:
"Notstand beendet. New York...."
Whoa? Breaking News? Ist der Drehbuchautorenstreik zu Ende? Verkehrsproblem gelöst? Irakkrieg beendet? Spontanes impeachment Verfahren nach dem Motto - ha, wir kriegen dich doch noch?

Nein. In New York gibt es nun auch automatische, öffentliche Toiletten. Hooray.

Im übrigen ist z.Zt. die Schlagzeile beim politischen Magazin Spiegel (das ich eigentlich sehr schätze) gerade der Trainerwechsel beim FC Bayern. Ist es die ungute Form der Ameriknisierung der Medien? Oder einfach nur ein Tribut an den Freitag Nachmittag?

Anyway, ich mache die Jalousie hoch und lasse die Wintersonne rein. Sonnenblinzeln, galore.

Thursday, January 10, 2008

Human Tetris.

Erinnert sich noch jemand an Takeshi's Castle? Oder die Simpsons in Japan Folge? Lost in Translation? Anyway, wie man an all diesen Beispielen sehen kann, nehmen "game shows" in Japan manchmal rehct bizarre Züge an. Durch eine ganz tolle Person hab ich bei unser aller liebster Zeitvergeuder Youtube ein weiteres Beispiel gefunden. Human Tetris. Die Teilnehmer versuchen, durch eine heranrauschende Styropor-Wand zu schlüpfen, indem sie die Form des Loches in der selben annehmen. Quadrat, ein Bein ausgestreckt oder hüpfend. Und manchmal ist die Lösung überraschend einfach - zu einfach. Es ist grell, chaotisch, die Spieler tragen Schutzkleidung und fallen ins Wasser. Enjoy. "Human Tetris"

Anyway, durch Zufall bin ich bei der Duröhre noch auf ein ganz wuderbares Video gestoßen. Die Human Tetris Idee charmanter umgesetzt durch das GAME OVER Project.

Wednesday, January 9, 2008

Mes meilleurs vœux !


Ich ziehe meine Hut und gratuliere Simone de Beauvoir - sie wäre heute 100 geworden. Ich sollte endlich mal Das andere Geschlecht lesen. Desweiteren verweise ich auch auf Alexa Hennig von Lange's Artikel "Die Frau, die das Wesen der Männer entlarvte".

Tuesday, January 8, 2008

See the Lights

See the lights are glistening.
They sparkle through the damp and grey.
The swoosh of cars below
Lures you from your tower.

See the lights are glistening.
You smell the scent of joy.
The coldness in your bones
battles the warmth in your heart.

See the lights are glistening.
The lonely table full of friends.
Old thoughts on new paper
change the way you see your soul.

See the lights are glistening.
But the kingdom still won't come.
Swamped by the decor of beauty
the Child and you have grown apart.

The Race Is On!

In den USA ist mal wieder Wahlsaison. Zur Zeit befinden wir uns noch in der regulären Saison, das Rennen um Gruppensieger (oder Wild Card) vor der Post-Season nebst Meisterschaftsendspiel. Im Polit-Jargon spricht man wohl von Vorwahlen ("caucus" oder "primaries") aber da auf CNN auch in erster Linie Sportrhetorik angewendet wird, tue ich das auch.
Neben dieser manchmal absurd anmutenden Spielpraxis gibt ee noch einige andere Blüten. Die Wahlkampfversion von "Das Eis ist furchtbar glatt" ist "Die Clinton hat aber viel mehr Geld". Am 'schönsten' sind aber TV Spots. Vor allem Iowa Sieger Mike Huckabee hat sich die höchste Instanz ins Boot geholt, the dude, den Texas Ranger himself. Mike Huckabee ist Chuck Norris Approved.

Chuck hearts Huckabees. Bleibt nur zu hoffen, dass die Wahl nicht per Roundhouse Kick entschieden wird.

Wednesday, December 19, 2007

BILD und die Subkulturen.

Die größte deutsche Boulevardzeitung hat ja, wie Bildblog jeden Tag auf's neue beweißt, leichte Defizit im Bereich "Recherche" und ab und an auch in Sachen Kontinuität und Charakter.
So auch heute.

Zum einen hinken sie - und auch manche MTV VJs - der Zeit "etwas" hinter her. Die Killians als Super Geheimtipp.... vor einem Jahr vielleicht. Die Kilians sind großartig, aber schon allein der Umstand, dass sie ein TRL VJ bei der Arbeit hören kann, spricht dafür, dass der Durchbruch nicht nur an die Tür klopft, sondern schon ordentlich Sonne ins Haus lässt.

Noch viel peinlicher als diese Meldung finde ich allerdings die Meldung über den Busunfall auf der All Shall Parish Tour. Den Tod des Sängers von The Red Shore als "selbsterfüllende Prophezeiung" zu bezeichnen, liegt zwar nahe - ist aber genau die Häme, die sie sonst gerne anderen vorwerfen.

Schmalose Werbung für die gute Sache 2

Auf DasDing gibt's ne gute Idee, die sich Netzparade nennt. Ist der versuch konventionellen Radios mit MySpace, der blogshäre und ähnlichen Web Zweipunktnull Erscheinungen mitzuhalten. Auf alle Fälle wird dort Musik von wechselhafter Qualität aus dem Internet vorgestellt. Union Hills waren da vor meine Mittäterschaft auch mal gelistet, noch ein paar andere Perlen ebenfalls. Meistens tummelt sich in diesen Charts - wie das bei Charts nunmal oft der Fall ist - einiges belangloses und beliebiges Gedöns. Nur in diesem Falle aus den JuHa's und MyOwnMusic Profilen statt aus Timbalands oder Dieta's Studio..
Anyway, diese Woche gibt es mal wieder die Gelegenheit, "was Vernünftiges" in die Parade einzureichen: Siambok mit "Dave". Also, hier Finger blutig voten und dem Siambok'schen Klang lauschen. Ob man sich auch den Rest der Parade anhört, bleibt jedem selbst überlassen...

Saturday, December 15, 2007

Kudos des Tages.

Bei einer Demonstration gegen den "Terroristenparagrafen" 129a in Hamburg gab es anschließend Randale. Natürlich. Ist ja auch total sinnvoll und, äh, schlagkräftig.
Anyway, ein bürgerlicher Teil der Demo ist hervorzuheben, wie im Spiegel-Artikel steht:
"Unter den Teilnehmern der heutigen Demonstration befand sich auch eine Gruppe von Rentnern, die als "Sicherheitspuffer" zwischen Polizei und "Schwarzem Block" marschierte. Sie hatten sich Pappschilder umgehängt mit der Aufschrift: "Senioren für Deeskalation." "Ich finde es unmöglich, dass Leute kriminalisiert werden, die oppositionelle Gedanken haben", sagte eine 73-Jährige."
Kudos.

Friday, December 14, 2007

Dualität der Ereignisse.

Mit der Arbeit läuft's nicht so dolle, der Blick in die Zeitung macht auch nicht wirklich Spaß, draußen ist alles grau...
Doch da, der Silberstreif, das Funkeln, das das Graue strahlen lässt. Es gibt die gute Seite. Es gibt neues von Blackmail. Anklicken, aufdrehen, besser fühlen.

False Medication

Die Werbung nicht persönlich nehmen.

Das StudiVZ bekommt also (mal wieder) neue AGBs. Mein Daten sollen dadurch besser gegen Angriffe von Außen geschützt werden, gleichzeitig soll ihre Finanzierung verbessert werden, in dem die Werbung auf mich personalisiert wird (wie auch immer das aussehen mag). Ho-hm. Dabei sollen angeblich meine "persönlichen" Daten nicht an außen verkauft werden, sondern "nur" von den Grinsemännern aus der Zentrale ausgewertet werden. Halb-außen quasi.

Kann mir eigentlich eh egal sein. Ich gehöre nicht zu den Menschen, die mit ihrer Trinkfestigkeit prahlen und sich in bekotzten oder halbnackten Fotos verlinken lassen, und sich dann darüber aufregen, dass merkwürdige Menschen sie gruscheln. StudiVZ ist ungefähr so Privat wie die Mensatreppe, und was auf meinem Profil steht, würde ich auch Leuten in der Fußgängerzone erklären.

Was ich merkwürdig finde, ist die bevormutternde aber nichts-sagende Formulierung der FAQs. Ich dachte, es sei ein Studentenverzeichnis - und nicht MySpace. So lesen sich die Hinweise allerdings. Bei MySpace ist das ja auch in Ordnung, da dort die Zielgruppe 14jhrige Valleykids (ihre europäischen Pendants sind, die es kaum schaffen, 5 ! zu setzen, ohne eine 1 einzubauen. Interessant finde ich auch, dass die neuen AGBs explicit beschreiben, was ich alles nicht darf. Aber im Grunde ist es it den AGBs doch so wie mit der "Sind sie ein Terrorist/Faschist" frage bei der Einwanderung nach USA, oder dem Vorschlag, die Alterschwelle für Alkohol zu erhöhen, um 14-jährige vom Vodka fernzuhalten: Die die dagegen verstoßen, akzeptierne die AGBs eh nicht.

Begrüßen würde ich die "personalisierte" Werbung, wenn StudiVZ anhand meiner Angaben merken würde, dass ich nicht die Zielgruppe für Bunnyganz Kalender oder "Fashion Angels" bin.
Aber andererseits, will ich wirklich , dass meine "Lieblinge" über die Rosa Seiten vermarktet werden?

Nachtrag: Bei Blättern durch die Hilfeseiten (richtiges FAQ hat die Seite ja nicht, vielleicht weil sei die Frage "Was macht ihr mit meinen Daten" und "Wieso seit ihr mir so unsympathisch" nicht en detail erläutern können/wollen) viel mir auf, dass die werten Macher ziemlich ignorant gegenüber Transgender MitbürgerInnen sind:
"Bei uns können sich nur Wesen männlicher oder weiblicher Natur anmelden. 'Tschuldigung an alle anderen!"
Soll wohl lustig sein. Is aber doof. Aber das mag aus den prä-professionellen Zeiten kommen. Aber hey, Hauptsache den Karriereaufzug genommen. Außerdem ist diese Aufregung wohl 'n alter Hut. Besserung aber kaum in Sicht. (Wenn sie den Profit verbessern wollen, wieso danndie Transgender Gruppe ausschließen? Ich bin für ein Geschlecht: Weder noch / keine Angabe Feld.

Tuesday, December 11, 2007

Adventskaffee oder Fussballtraining?

Heute wurde ich via BILD positiv überrascht. Zugegeben, die Umwege Bildblog (link) und Frankfurter Rundschau (unser Küchentisch) waren auch noch dazwischen.
Was mich nicht überrascht hat, ist der Umstand, dass die BILD Oettinger zum "Ehe-Outing" gedrängt hat. Die Überraschung kam über etwas, über das sich die Opposition im Lande und die BILD mokiert haben:

"Jetzt ließ Inken Oettinger eine Advents-Gesellschaft einfach sitzen! In die Vertretung des Landes in Berlin hatte die Ministerpräsidenten-Gattin 170 Damen aus Diplomatie, Medien, Wirtschaft und Gesellschaft zum Advents-Kaffee eingeladen (darunter Ann-Katrin Bauknecht, Verlegerin Christine Bechtle-Kobarg, und Diane Herzogin von Württemberg, geborene Prinzessin von Frankreich).

[...]

BILD-Anruf bei Frau Oettinger: Der Termin stand seit Wochen fest – was war los?

Inken Oettinger: „Ich hab natürlich vorgehabt, beim Advents-Kaffee wieder dabei zu sein. Die Veranstaltung im vergangenen Jahr war sehr schön. Dann kamen organisatorische Schwierigkeiten. Seit einigen Tagen habe ich niemanden, der unseren Sohn betreut. So leid es mir tut, in diesem Fall konnte ich nicht anders entscheiden.“"



Sicher nicht die feine Art, aber Sohn vor Repräsentation: Kudos, Fr. Oettinger!

Thursday, December 6, 2007

Me Hungary.

Hm, wieviele Klischeewitze fallen mir hierzu ein? So viel Auswahl.

Is France a country? I thought Europe already was a country!

Wednesday, December 5, 2007

Sag's wie Buergel.

Künstler: Chris Clarity
Titel: Urbanes Licht in konservativem Schatten

Buergelmaschine sagt:

In kritisch-hintersinnigem Umgang mit Alltagsgegenständen, Kulturgütern und kulturellen Traditionen erhofft Chris Clarity, die Ebene der Materialität zu klassifizieren und ein ebenso verspieltes wie mysteriöses Skulpturenensemble als verzopften bildungsbürgerlichen Ballast zu bewegen. Erziehungsimpetus der 13 Millionen Euro teuren Arbeit "Urbanes Licht in konservativem Schatten" ist das bewährte Modell der kuratorischen Willkür.

Santa's Ghetto

Weihnachten steht vor der Tür!
Das heißt nicht nur, dass meine Zeit fast abgelaufen ist...zumindest was die Anfertigung meiner Bachelor Arbeit angeht. (Don't ask me no questions and I will tell you no lies.)

Außerdem wird es so langsam besinnlich, die ersten Kilo Plätzchen und vor allem Clementinen sind schon von den ersten Litern Glühwein herab gespült worden, der Adventskalender hängt an der Tür, und Amazon sagt mir ständig, dass ich jetzt bestellen soll, um noch tolle Geschenke zu finden.
Anyway, jedes Jahr um diese Zeit gibt es neben den netten, schönen aber gewohnten Erscheinungen (Jimmy Eat World's Last Christmas, Kerzen, Kekse, etc.) und den unschönen Erscheinungen (Kaufhauskitsch, Blinkeketten, Wham's Last Christmas) auch tatsächlich interessante und tolle Erscheinungen. So warte ich darauf, dass mir der nette gelbe Mann die Sufjan Stevens Songs for Christmas Box vorbei bringt.

Und es gibt Santa's Ghetto, die etwas andere Kunstshow um den großartigen Kult-Graffiti-Künstler Banksy. Künstler (oder "Idiots" wie sie sich teils selbst nennen) machen herlich kritische Dinge mit der Mauer in Israel und anderen Orten. Check it out:
Santa's Ghetto is probably the world's most low-concept art event.

Every year we assemble a loose collection of the great unwashed to hawk their artistic wares on the high street amongst the mindless sham and drudgery of the christmas season. This year we've moved out of Oxford Street into a former chicken shop on Manger Square in Bethlehem opposite the Church of the Nativity (where Santa Claus was actually born).

This puts us one mile behind the security wall in a part of the world ravaged by conflict, poverty and dust. Just the place, you'd think, that's desperate to check out the latest five-colour deckled edge screen prints coming out of East London.

You can watch the whole sorry thing unravel on-line but you're particularly welcome to come out and visit in person (you're probably far less likely to get randomly stabbed on the way home than you were last year).

Sunday, December 2, 2007

Madam, I'm Adam.

Ha, die Subterranean Homesick Blues Video Idee von Bob Dylan wurde ja schon oft übernommen. Und an sich bin ich auch kein besonders großer Freund von Dylan Covern. Aber Weird Al Jankovic darf das. Vor allem wenn es so charmant und gut gemacht ist, wie diese wunderbare Nonsense Version von Subterranean Homesick Blues " Bob". Der Text ist komplett in Palindromen.