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Dienstag, 24. Juni 2008

Diverses am Dienstag is nich mehr.

Eine der Ideen, mit der ich meine inkonsequenten Arsch dazu bewegen wollte, hier regelmäßig statt sporadisch zu bloggen, war die "Diverses am Dienstag" Kategorie, in der ich so allerlei Interessantes in der bunten Webwelt verlinken und empfehlen wollte. So wie es ja jeder macht.

Screw that.

Ich halte es eh nicht durch. Falls jemand doch auf meine Empfehlungne Wert legt, so bekomme er/sie den quick fix auf meinem Twitter Profil/Microblog/Whatever. Hab mich von Pascal @ nocheinblog.info davon anstecken lassen... und finde es inzwischen echt gut.

See you at the new sensation.

Dienstag, 29. April 2008

Diverses zum Dienstag #2

In den USA versuchen noch immer besonders Clinton und Obama, aber auch McCain, der Wählerschaft zu zeigen, wieso es eine schlechte Idee ist, irgendeinen von ihnen ans Steuer zu lassen, sprich: Die Dreckschleudersaison hat angefangen, alle Seiten bewerfen sich gegenseitig mit schmutzigen Stückchen Vergangenheit. Schlimmste ist, die Demokraten bewerfen sich gegenseitig. Obama's Ex-Pastor zielt weiter auf Obama's metaphorische Beine, McCain ist eigentlich gar kein gebürtiger Amerikaner und Clinton liebt neuerdings Waffen. Hm.

Marbury hat mal wieder wunderbare Schmankerl rausgepickt: Clinton's Weg zum Sieg, eine einfache Schautafel, anhand derer man easy-peasy bestimmen kann, welcher Kandidat was gewinnt, und überhaupt ist "Change" als Latein so langsam am Ende.

Heute gibt's auch einen ganzen Reigen an brandheißen gratis-mp3:
"Without a Sound (Eleanor)" von The New Amsterdams. Ganz nett - aber die get Up Kids waren nunmal großartig, und dahin kommst du wohl nie zurück, Matt..

Death Cab for Cutie haben ne Daytrotter Session aufgenommen, inklusive 2 neuen Songs. Meine Vorfreude auf das Album wird immer größer...

Coldplay "schenken uns" für ne Woche ihre neue Single "Violent Hill". Im Prinzip. Warte schon ne Weile auf die email mit "Instructions".

Außerdem wird das World Wide Web morgen 15. Im World Wide Web findet man tolle Dinge - so wie diese blogging Sache hier ja auch an sich ne tolle Sache ist. Doof daran ist nur, dass man nie so genau weiß, ob man gelesen und gemocht wird. Zumindest wenn man so sporadisch rumkrebst wie ich.
Andere Leute werden gelesen, und andere müssen gelesen werden. Zum Beispiel wenn die bloggende Person tolle Musik macht, helfende Co-Autoren haben und ungooglebare Rätsel stellen. (Ich zumindest denke bei diesem Rätsel in erster Linie: "Verdammt das kenn ich, es liegt mir auf der Zunge, äh, öh, verdammt.) und auch "in echt" eine sehr nette Person ist. Ladies and Gents, I proudly link to: Karo

Eigentlich wollte ich heute ja nen ganz ungeheuer wortgewalltigen rant über fürchterliche Dinge, fürchterliche Darstellung von fürchterlichen Dingen in den Medien und fürchterlich dumme Reaktionen auf die fürchterliche Darstellung von fürchterlichen Dingen in den Medien schreiben. Aber draußen scheint die Sonne, ich bin endlich wieder halbwegs gut gelaunt und ein bisschen nostalgisch. Also lasse ich das. Morgen vielleicht - wenn's regnet.

Da sich der Nostalgiker in mir gerade nicht entscheiden kann, schließe ich mit zwei Videos.

Rival Schools mit Used for Glue. Unversal verbittet es sich, dass ich das hier embedde. Aber das klicken lohnt sich - achtet aber nicht auf den Crap, der rechts empfohlen wird. Elendige Majorchannels. Achja, Rivals Schools gibt's wieder und sie kommen auf Tour.

Und zu guter letzt: The Get Up Kids.

Dienstag, 15. April 2008

Diverses zum Dienstag.

Marie Wilson beschreibt auf huffingtonpost.com, dass Männer ruhig erfolgreich sein dürfen, wenn sie sich wie Mädchen verhalten. Aber wehe, Mädchen spielen wie Mädchen.

Desweiteren beschreibt Raymond Tallis im Times Literary Supplement das Problem, wenn man Literatur mit Erkenntnissen der Neurowissenschaft erklären will. Guter Artikel, auch wenn es etwas merkwürdig ist, wenn ein Gerontologe sich über Interdisziplinarität mokiert, gleichzeitig allerdings Kritik an Literaturkritikern übt.

Nebenbei. "Frohen" Equal Pay Day.

Und ich gelobe, dass hier wieder ordentlich Stimmung in die Bude kommt. Ich habe Großes vor, vielleicht wird zumindest ein bisschen was umgesetzt.
Bis dahin - schaut euch die neue Death Cab for Cutie Single an. Ich find's großartig und hoffe, dass Death Cab so ein paar O.C. Konsensmenschen verlieren. Der Song hat am Anfang für mich ein bisschen was von Kante's "california/fernfahrer", die Stimmung des Videos ist zwar creepy, aber ich fühlte mich zunächst an Blumfeld's "Graue Wolken" erinnert. Kann nicht mal genau sagen, wieso eigentlich. So ist das eben, mit den wilden Assoziationen - kann mir da jetzt ein Neurologe weiterhelfen? Obwohl, eigentlich will ich das gar nicht so genau wissen. Manche Dinge verlieren nur an Charme, wenn man ihnen zu sehr auf den grund geht. Man sie zu sehr auf die zugrundeliegenden Elemente reduziert. Und meistens können die Elemente das Ganze dann doch nicht erklären.