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Dienstag, 24. Juni 2008

Diverses am Dienstag is nich mehr.

Eine der Ideen, mit der ich meine inkonsequenten Arsch dazu bewegen wollte, hier regelmäßig statt sporadisch zu bloggen, war die "Diverses am Dienstag" Kategorie, in der ich so allerlei Interessantes in der bunten Webwelt verlinken und empfehlen wollte. So wie es ja jeder macht.

Screw that.

Ich halte es eh nicht durch. Falls jemand doch auf meine Empfehlungne Wert legt, so bekomme er/sie den quick fix auf meinem Twitter Profil/Microblog/Whatever. Hab mich von Pascal @ nocheinblog.info davon anstecken lassen... und finde es inzwischen echt gut.

See you at the new sensation.

Freitag, 15. Februar 2008

Public Display of Affection.

Gestern war ja der Fleurop (für Amerophile: Hallmark) Liebestag. Ihr wisst schon, der Tag, an dem selbst Google Documents rosa wird (ernsthaft), wenige originelle und viele kitschige Liebesschwüre durch die Luft sausen, und die Medien den einen einreden, jetzt besonders "romantisch" zu sein, und den anderen, jetzt besonders einsam/trotzig zu sein. Als ob es einen unterschied zwischen dem 13. , dem 14., und dem 15. Februar (oder dem 29. Oktober) gebe. Naja, von den Umsatzzahlen mancher Dienstleister abgesehen.

Die "schönste" Blüte trieb mal wieder das VZ. Da konnte man ganz doll romantische Liebesbriefchen veröffentlichten. Inklusive Fotos im Herzchen und so Käse. Es mag eine merkwürdige Form der Emanzipation oder des wasauchimmers sein, auf alle Fälle nahmen sich 4 Damen und 1 Herr ein "Herz" und machten ihrem Liebsten (und in fast allen Fällen auch Vater eines/ihres Kindes) einen Heiratsantrag. Und die bessere Hälfte (und merkwürdiger Teil des VZs) fand das ganz dolle schön und haben ja gesagt. Putzig. Und weil das StudiVZ es immer noch ganz doll genau mit der Privatsshpäre der Mitglieder nimmt, kann das auch jeder sehen.

Und ich fand schon Liebeserklärungen im Stadion doof.

Ach ja, die Frage der Woche wurde von dieser Form der Public Display of Affection inspiriert.
Und aus einer wilden Assoziation heraus gibt's noch Interpol's PDA auf die Augen.

Dienstag, 12. Februar 2008

Spaß mit StudiVZ.

Kürzlich biem bunten Gruppenklau: Ich wurde frischgebackenes Mitglied der Gruppe "Postmoderne kann nicht alles sein." Ich weiß, pretentious as hell, aber dennoch, ganz schmerzlos und easy-beasy kam ich in dieses nette Grüppchen. Dennoch wieß mich StudiVZ-Werbung darauf hin: "It's hard to get in". Bezog sich auf die "brand4friends" Gruppe, in der Markenopfer "Rabatte" abgreifen können. Postmoderne also einfach; Materialismus par exellences 'hard'? Und eine andere anzeige innerhalb des Gruppeninterfaces schlug mir vor, doch mal mich per Gruppentshirt auszudrücken.
Ich glaube nicht, dass StudiVZ das will.
Vom "personalisierten Marketing" merk ich noch immer nichts. Und dabei hab ich doch extra das Häkchen drangelassen.

In diesem Marketingsinne: The Dillinger Escape Plan bei Conan O'Brian. Mensch sind TDEP langsam geworden - aber Conan hat ein Leuchtstäbchen. Good, clean, family entertainment.

Donnerstag, 7. Februar 2008

Waiting....

Hm, da der Webmail Server der Uni gerade nicht wirklich flott laden will, ich somit keine sinnvolle Email checken kann bevor ich mich wieder sinnvollen Tätigkeiten widme, "muss" ich eben bloggen. Diese Frage der Sinnlosigkeit bringt uns auch zur neuen Frage der Woche...

Das Ergebnis der letzten Frage ist mehr oder weniger eindeutig: "Ihr" lest, um euch zu bilden - alles andere scheint sekundär. Ist das nun ein Fingerzeig für mehr bildende Inhalte? Oder sollte dieser blog zur Bastion der Sinnlosigkeit werden? Oder beides?

Wenn man auf der Suche nach aboluter Sinnlosigkeit ist, mal oben auf "nächster Blog" klicken. Spannend, wenn man die thailändischen Schriftzeichen zieht, und man einfach so tun kann, als würde man das glitzernde Innenleben thailändischer Teenager verstehen. Ach, du wunderbare web 2.0 Welt.

Demnächst gibt's auch mal ne Stellungnahme zu den am. Vorwahlen. Sobald ich weiß, was ich davon halten soll...

Mittwoch, 16. Januar 2008

So what's your opinion?

Während ich mich fleißig auf die Fragen der mündlichen Prüfung vorbereitete kam mir die Idee, euch (wer auch immer ihr seid) auch Fragen zu stellen. Daher neu in diesem sporadisch-chaotisch-klaren Blog: Die Frage der Woche.

Bin mal gespannt auf das Ergebnis. Bzw. ob überhaupt eins zu Stande kommt...

Interaction galore!



(Speaking of interaction: Die werten Siambok'ler sind noch immer in der DasDing Netzparade, auf dem Weg nach oben sogar. Platz 9. Also, tut als wär Bundestagswahl und stimmt ab, nich weil es was bewegt, sondern weil es das gewissen beruhigt.)

Donnerstag, 10. Januar 2008

Human Tetris.

Erinnert sich noch jemand an Takeshi's Castle? Oder die Simpsons in Japan Folge? Lost in Translation? Anyway, wie man an all diesen Beispielen sehen kann, nehmen "game shows" in Japan manchmal rehct bizarre Züge an. Durch eine ganz tolle Person hab ich bei unser aller liebster Zeitvergeuder Youtube ein weiteres Beispiel gefunden. Human Tetris. Die Teilnehmer versuchen, durch eine heranrauschende Styropor-Wand zu schlüpfen, indem sie die Form des Loches in der selben annehmen. Quadrat, ein Bein ausgestreckt oder hüpfend. Und manchmal ist die Lösung überraschend einfach - zu einfach. Es ist grell, chaotisch, die Spieler tragen Schutzkleidung und fallen ins Wasser. Enjoy. "Human Tetris"

Anyway, durch Zufall bin ich bei der Duröhre noch auf ein ganz wuderbares Video gestoßen. Die Human Tetris Idee charmanter umgesetzt durch das GAME OVER Project.

Mittwoch, 19. Dezember 2007

Schmalose Werbung für die gute Sache 2

Auf DasDing gibt's ne gute Idee, die sich Netzparade nennt. Ist der versuch konventionellen Radios mit MySpace, der blogshäre und ähnlichen Web Zweipunktnull Erscheinungen mitzuhalten. Auf alle Fälle wird dort Musik von wechselhafter Qualität aus dem Internet vorgestellt. Union Hills waren da vor meine Mittäterschaft auch mal gelistet, noch ein paar andere Perlen ebenfalls. Meistens tummelt sich in diesen Charts - wie das bei Charts nunmal oft der Fall ist - einiges belangloses und beliebiges Gedöns. Nur in diesem Falle aus den JuHa's und MyOwnMusic Profilen statt aus Timbalands oder Dieta's Studio..
Anyway, diese Woche gibt es mal wieder die Gelegenheit, "was Vernünftiges" in die Parade einzureichen: Siambok mit "Dave". Also, hier Finger blutig voten und dem Siambok'schen Klang lauschen. Ob man sich auch den Rest der Parade anhört, bleibt jedem selbst überlassen...

Freitag, 14. Dezember 2007

Die Werbung nicht persönlich nehmen.

Das StudiVZ bekommt also (mal wieder) neue AGBs. Mein Daten sollen dadurch besser gegen Angriffe von Außen geschützt werden, gleichzeitig soll ihre Finanzierung verbessert werden, in dem die Werbung auf mich personalisiert wird (wie auch immer das aussehen mag). Ho-hm. Dabei sollen angeblich meine "persönlichen" Daten nicht an außen verkauft werden, sondern "nur" von den Grinsemännern aus der Zentrale ausgewertet werden. Halb-außen quasi.

Kann mir eigentlich eh egal sein. Ich gehöre nicht zu den Menschen, die mit ihrer Trinkfestigkeit prahlen und sich in bekotzten oder halbnackten Fotos verlinken lassen, und sich dann darüber aufregen, dass merkwürdige Menschen sie gruscheln. StudiVZ ist ungefähr so Privat wie die Mensatreppe, und was auf meinem Profil steht, würde ich auch Leuten in der Fußgängerzone erklären.

Was ich merkwürdig finde, ist die bevormutternde aber nichts-sagende Formulierung der FAQs. Ich dachte, es sei ein Studentenverzeichnis - und nicht MySpace. So lesen sich die Hinweise allerdings. Bei MySpace ist das ja auch in Ordnung, da dort die Zielgruppe 14jhrige Valleykids (ihre europäischen Pendants sind, die es kaum schaffen, 5 ! zu setzen, ohne eine 1 einzubauen. Interessant finde ich auch, dass die neuen AGBs explicit beschreiben, was ich alles nicht darf. Aber im Grunde ist es it den AGBs doch so wie mit der "Sind sie ein Terrorist/Faschist" frage bei der Einwanderung nach USA, oder dem Vorschlag, die Alterschwelle für Alkohol zu erhöhen, um 14-jährige vom Vodka fernzuhalten: Die die dagegen verstoßen, akzeptierne die AGBs eh nicht.

Begrüßen würde ich die "personalisierte" Werbung, wenn StudiVZ anhand meiner Angaben merken würde, dass ich nicht die Zielgruppe für Bunnyganz Kalender oder "Fashion Angels" bin.
Aber andererseits, will ich wirklich , dass meine "Lieblinge" über die Rosa Seiten vermarktet werden?

Nachtrag: Bei Blättern durch die Hilfeseiten (richtiges FAQ hat die Seite ja nicht, vielleicht weil sei die Frage "Was macht ihr mit meinen Daten" und "Wieso seit ihr mir so unsympathisch" nicht en detail erläutern können/wollen) viel mir auf, dass die werten Macher ziemlich ignorant gegenüber Transgender MitbürgerInnen sind:
"Bei uns können sich nur Wesen männlicher oder weiblicher Natur anmelden. 'Tschuldigung an alle anderen!"
Soll wohl lustig sein. Is aber doof. Aber das mag aus den prä-professionellen Zeiten kommen. Aber hey, Hauptsache den Karriereaufzug genommen. Außerdem ist diese Aufregung wohl 'n alter Hut. Besserung aber kaum in Sicht. (Wenn sie den Profit verbessern wollen, wieso danndie Transgender Gruppe ausschließen? Ich bin für ein Geschlecht: Weder noch / keine Angabe Feld.

Mittwoch, 5. Dezember 2007

Sag's wie Buergel.

Künstler: Chris Clarity
Titel: Urbanes Licht in konservativem Schatten

Buergelmaschine sagt:

In kritisch-hintersinnigem Umgang mit Alltagsgegenständen, Kulturgütern und kulturellen Traditionen erhofft Chris Clarity, die Ebene der Materialität zu klassifizieren und ein ebenso verspieltes wie mysteriöses Skulpturenensemble als verzopften bildungsbürgerlichen Ballast zu bewegen. Erziehungsimpetus der 13 Millionen Euro teuren Arbeit "Urbanes Licht in konservativem Schatten" ist das bewährte Modell der kuratorischen Willkür.