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Dienstag, 12. Februar 2008

Spaß mit StudiVZ.

Kürzlich biem bunten Gruppenklau: Ich wurde frischgebackenes Mitglied der Gruppe "Postmoderne kann nicht alles sein." Ich weiß, pretentious as hell, aber dennoch, ganz schmerzlos und easy-beasy kam ich in dieses nette Grüppchen. Dennoch wieß mich StudiVZ-Werbung darauf hin: "It's hard to get in". Bezog sich auf die "brand4friends" Gruppe, in der Markenopfer "Rabatte" abgreifen können. Postmoderne also einfach; Materialismus par exellences 'hard'? Und eine andere anzeige innerhalb des Gruppeninterfaces schlug mir vor, doch mal mich per Gruppentshirt auszudrücken.
Ich glaube nicht, dass StudiVZ das will.
Vom "personalisierten Marketing" merk ich noch immer nichts. Und dabei hab ich doch extra das Häkchen drangelassen.

In diesem Marketingsinne: The Dillinger Escape Plan bei Conan O'Brian. Mensch sind TDEP langsam geworden - aber Conan hat ein Leuchtstäbchen. Good, clean, family entertainment.

Samstag, 12. Januar 2008

Studentenbildchen.

Will StudiVZ "uns" veräppeln? Oder ist das Gros der Studenten doch so dämlich, dass ihnen das "neue" Marketingkonzept per Bildchengeschichte banalst erklärt werden muss?
Die letzte Fassung der StudiVZ FAQs war schon bevormutternd. Das ist jetzt hoffentlich ein Witz. Auf der anderen Seite gibt es eine Reihe Kettenbriefe u.ä., die sich darüber beschweren, dass die Datenschutzerklärung nebst Änderung so "versteckt" ist. Uh, am Seitenende. Man kann von Jung-Akademikern nicht verlangen, dass sie tatsächlich ein so tolles Versteck finden...

Student ist in der Tat ein despektierliches Wort.

Freitag, 14. Dezember 2007

Die Werbung nicht persönlich nehmen.

Das StudiVZ bekommt also (mal wieder) neue AGBs. Mein Daten sollen dadurch besser gegen Angriffe von Außen geschützt werden, gleichzeitig soll ihre Finanzierung verbessert werden, in dem die Werbung auf mich personalisiert wird (wie auch immer das aussehen mag). Ho-hm. Dabei sollen angeblich meine "persönlichen" Daten nicht an außen verkauft werden, sondern "nur" von den Grinsemännern aus der Zentrale ausgewertet werden. Halb-außen quasi.

Kann mir eigentlich eh egal sein. Ich gehöre nicht zu den Menschen, die mit ihrer Trinkfestigkeit prahlen und sich in bekotzten oder halbnackten Fotos verlinken lassen, und sich dann darüber aufregen, dass merkwürdige Menschen sie gruscheln. StudiVZ ist ungefähr so Privat wie die Mensatreppe, und was auf meinem Profil steht, würde ich auch Leuten in der Fußgängerzone erklären.

Was ich merkwürdig finde, ist die bevormutternde aber nichts-sagende Formulierung der FAQs. Ich dachte, es sei ein Studentenverzeichnis - und nicht MySpace. So lesen sich die Hinweise allerdings. Bei MySpace ist das ja auch in Ordnung, da dort die Zielgruppe 14jhrige Valleykids (ihre europäischen Pendants sind, die es kaum schaffen, 5 ! zu setzen, ohne eine 1 einzubauen. Interessant finde ich auch, dass die neuen AGBs explicit beschreiben, was ich alles nicht darf. Aber im Grunde ist es it den AGBs doch so wie mit der "Sind sie ein Terrorist/Faschist" frage bei der Einwanderung nach USA, oder dem Vorschlag, die Alterschwelle für Alkohol zu erhöhen, um 14-jährige vom Vodka fernzuhalten: Die die dagegen verstoßen, akzeptierne die AGBs eh nicht.

Begrüßen würde ich die "personalisierte" Werbung, wenn StudiVZ anhand meiner Angaben merken würde, dass ich nicht die Zielgruppe für Bunnyganz Kalender oder "Fashion Angels" bin.
Aber andererseits, will ich wirklich , dass meine "Lieblinge" über die Rosa Seiten vermarktet werden?

Nachtrag: Bei Blättern durch die Hilfeseiten (richtiges FAQ hat die Seite ja nicht, vielleicht weil sei die Frage "Was macht ihr mit meinen Daten" und "Wieso seit ihr mir so unsympathisch" nicht en detail erläutern können/wollen) viel mir auf, dass die werten Macher ziemlich ignorant gegenüber Transgender MitbürgerInnen sind:
"Bei uns können sich nur Wesen männlicher oder weiblicher Natur anmelden. 'Tschuldigung an alle anderen!"
Soll wohl lustig sein. Is aber doof. Aber das mag aus den prä-professionellen Zeiten kommen. Aber hey, Hauptsache den Karriereaufzug genommen. Außerdem ist diese Aufregung wohl 'n alter Hut. Besserung aber kaum in Sicht. (Wenn sie den Profit verbessern wollen, wieso danndie Transgender Gruppe ausschließen? Ich bin für ein Geschlecht: Weder noch / keine Angabe Feld.