Wednesday, July 2, 2008

You gotta be kidding me.

Es gibt ein herrliches neues Stars Video, "Bitches in Tokyo"... Das Video ist noch großartiger bekloppt als der Titel. Neben den Frisuren und Klamotten empfehle ich vor allem die Szene bei etwa 3:30. Der verständnisvolle Erwachsene, der immernoch total scene ist, erklärt New York Dolls und The Smiths.
Der Song ist auch nicht schlecht, by the way.


Bitches In Tokyo

Wednesday, June 25, 2008

Meersburg.

Forms of pleasure,
norms of leisure,
tents two-by-two,
two by sea,
who can see,
she can be,
when it's time,
relaxed in line.

Tuesday, June 24, 2008

Diverses am Dienstag is nich mehr.

Eine der Ideen, mit der ich meine inkonsequenten Arsch dazu bewegen wollte, hier regelmäßig statt sporadisch zu bloggen, war die "Diverses am Dienstag" Kategorie, in der ich so allerlei Interessantes in der bunten Webwelt verlinken und empfehlen wollte. So wie es ja jeder macht.

Screw that.

Ich halte es eh nicht durch. Falls jemand doch auf meine Empfehlungne Wert legt, so bekomme er/sie den quick fix auf meinem Twitter Profil/Microblog/Whatever. Hab mich von Pascal @ nocheinblog.info davon anstecken lassen... und finde es inzwischen echt gut.

See you at the new sensation.

Sunday, June 22, 2008

Wednesday, June 18, 2008

World of World of Warcraft.

"America's Finest News Source" The Onion stellt das neueste World of Warcraft product vor:


'Warcraft' Sequel Lets Gamers Play A Character Playing 'Warcraft'

Wednesday, June 11, 2008

Foxy Fist Confusion


Von HuffPost
Mehr zu der lächerlichen "fist bump" Diskussion, der Geste zwischen Barack und Michelle Obama und der irrwitzigen Anmoderation durch obige FOX-Moderatorin gibt's auf YouTube und HuffPost..

Coy Copyboy and Alter Egos



(Kuli auf Post-It, 2008)

Monday, June 9, 2008

Times: They Are A-Changing

Bob Dylan in einem lesenswerten Interview mit der Times:

"'Well, you know right now America is in a state of upheaval,' he says. 'Poverty is demoralising. You can't expect people to have the virtue of purity when they are poor. But we've got this guy out there now who is redefining the nature of politics from the ground up... Barack Obama. He's redefining what a politician is, so we'll have to see how things play out. Am I hopeful? Yes, I'm hopeful that things might change."

Sunday, June 8, 2008

Militär? Heimat? Herzen?

Die Em ist in aller Munde, erlebte gestern schon den ersten (portugiesischen) Autokorso. Nach einem ganz ansehnlichen eröffnugnsspiel, dass die Schweiz leider unverdient verloren hat (und auch noch Alexander Frei, was dem BVB-Ally in mir besonders leid tut) mischt ab heute auch "unsere" Nationalmannschaft mit. In Klagenfurt, gegen Polen. (Zur BILD-inizierten Aufregung über das Ballaköpfen gibt's hier was interessantes auf Bildblog)

In wilder Assoziation zur Stadt Klagenfurt möchte ich hier Naked Lunch's "Military of the Heart" ans Herz legen. Nicht nur ist das großartiger Song, toller als jedes Fussballplatzgeschehen - der Song hat auch den Naked Lunch Frontman bei einem Festival zur Aussage bewegt, man solle doch Begriffe wie "Heimat" nicht nur dem rechten Rand des Spektrum überlassen. Die Assoziation ist zu Beginn der EM und eine Tag nach dem NPD-Parteitag in Günzburg doch gar nicht so wild.

Saturday, June 7, 2008

Fussball is gar nich so dolle...oder?

Ab heute geht ja wieder der Nationalmannschaftswahnsinn los. Und ich gestehe hiermit, dass ich auch ab und an ganz gerne ein Fussballspiel anschauen. Ganz nett zum eskapistischen Mitfiebern und so. Das, was nervt, sind die (betrunkenen) Prolls und die grausame Musik..
Dass es auch anders geht, zeigen Fettes Brot feat. Marcus Wiebusch, Carsten Friedrichs und Bela B. mit "Fussball ist immernoch wichtig". Schon zur WM jenseits des Oli-Pocher-Radars und daran wird sich so schnell auch nix ändern. Zum Glück. Und auch obwohl ich nicht der allergrößte Kritiker des "modernen Fussballs" bin (mag daran liegen, dass ich in den USA sportfansozialisiert wurde)- sie haben ja irgendwie schon recht.

Thursday, June 5, 2008

Der wahrgenommene Krieg der Eliten.

Ein sehr interessanter Artikel zu Obama, John F. Kennedy, dem 40 Years War und der Frage, was "elitist" ist - und wieso es als "schlecht" wahrgenommen wird.
America's 40 Years War at an End von Robert S. McElvaine (via huffpost)

Wednesday, June 4, 2008

Frage des Monats Mai.

So, der Mai ist rum, geändert hat sich am Ergebnis nix. Musik soll vor allem euch bewegen. Auch gut.
Mir fällt zur Zeit keine ansatzweise auch nur interessante Frage ein, die ich euch stellen könnte - daher gibt es erstmal keinen Nachfolger - außer ihr habt eine gute Idee?

Looks like it's over.

Neben den diversen Nachrichtenagenturen und dem (inzwischen) Obama-Jubelsender CNNi berichtet nun auch die NYT, dass Obama der demokratische Präsidentschaftskandidat ist. Auch wenn das Clinton noch nicht so ganz eingesehen hat.
In wilder Assoziation dazu: Frou Frou's Let Go..

Naja, vorbei ist es nicht wirklich. Jetzt geht der Spaß erst richtig los. It ain't over til the fat lady sings...or votes.

Tuesday, June 3, 2008

The Gangster We Are All Looking For.


I thought that it was interesting how lê thi diem thúy's novel The Gangster We Are All Looking For takes up the discussion of the blend of fiction and auto-biography we had when reading Kingston. The book is classified as fiction, and that is correct and true, but I still can't get around the striking similarities between the narrator and the author. Both came form Vietnam by boat, both lost a sibling through drowning. Normally, I don't like to take the autobiographical approach to a text. But in this case, it is so interesting, especially since lê herself made some decisions that pint towards this interpretation.
First, the autobiographical information is given in the book itself. And not only by the publishing company, in which case one could have argued that they tried to force a autobiographical connection between author and work to raise public interest i the book. But lê also includes the autobiographical in her author's note.

Further, lê decides to keep the author nameless, which has two results. The narrator is of a more general, floating character, the reader can give the narrator more identity. But in this case it is very likely that the reader simply takes the name for the narrator closest available – the author's voice. Of course, it is quite common for authors to use a lot autobiographical background as inspiration, but still I would argue that in this case, the border between author and fictional narrator is exceptionally blurred.
I rarely read a novel in which case the comments on the back fit so well with my own perception of the book as in this case. The Vogue quote says: “Breathtaking [..] Flows in luminous paragraphs that mingle past and present, creating a fluid sense of time”. I couldn't say it differently. I especially liked how the quite short paragraphs were so divided from each other. Sometimes the paragraphs felt just like a little shot, a little glimpse of time, in some cases the book was almost impressionistic. I was fascinated how the narrative pace suddenly changed halfway through the book, and a more or less external account of immigration turned into a quite emotional family story. I felt like being in a narrative swirl. And what especially fascinated me was that although all three family members were struggling in their own way, I never saw them a completely detached from each other. Somehow there always seem a loving connection between them. The way it was narrated, for example, the makeup process between mother and father after drunken rage and arguments never seemed like a bad idea to me, as in other cases. Despite all the strangeness and problems, this family still seemed to belong to each other.

Tuesday, May 20, 2008

Diverses zum Dienstag.

Es beginnt nun ja wieder die glorreiche Festivalsaison. Wenn ich mich nicht irre, ist Rock im Pack dieses Wochenende. Nicht nur ich scheine der (Groß-)festivals überdrüssig zu sein, sondern auch die Jetzt.de-Redaktion: 100 Gründe gegen Festivals An einigen Stellen habe ich lachen müssen, obwohl mir der Jetzt.de Stil noch mehr zum Halse heraushängt als Festivalbesucher.

Das Trainingsjackenjournal macht auf die neue Platte der Dresden Dolls aufmerksam... Ähnlich wie Katja geht es mir auch oft so, dass ich die Releases von (ehemaligen) Lieblingsbands schlichtweg verpasse, oder den neuen Titel der Platte doof finde - oder gar die ganze Platte. Aber ich denke nicht, dass die Dresden Dolls soweit fallen wie Jimmy Eat World...

Nicht verpasst habe ich den Release von "Narrow Stairs", dem neuen death Cab for Cutie Album, und bin sehr froh darüber. Schöne, interessante Platte, die jetzt im CD-Spieler klemmt^^. Wem "I Will Posses Your Heart" nicht als Vorgeschmack reicht, der kann hier in das Album reinhören.

Eigentlich verlinke ich an dieser Stelle ja auch immer interessante Artikel zum US Wahlkampf. Heute nicht. Es ist nicht so, als sei nicht interessantes geschehen oder veröffentlicht worden - aber der dogfight hängt mir einfach zum Halse raus.

Und weil mir alles so zum Halse raushängt (wie mir gerade auffällt) gibt's zum Abschluss Liam Lynch's "My United States of Whatever". Enjoy.

Sunday, May 18, 2008

Ein Kalauer und die popkulturelle Unsterblichkeit.

Im Laufe des letzten Jahres sah man ja wieder vermehrt Hälse, die mit Palästinensertüchern (gar aus Kaschmir...) verziert wurden. Menschen wie ich, die gern zum ironisierten Kalauer neigen, garnierten diesen Anblick mit dem "wunderbaren" Sätzchen:
"Is dir nur kalt oder hast du was gegen Juden?"

Ob nun lustig oder nicht, der Satz ist auf ewig in meine Neuronen gebrannt. Und es geht wohl nicht nur mir so: Thees bringt den Knaller als Arbeitstitel für die neue Tomte-Platte.

In mir macht sich nach dem mehr als großartigen Kettcar-Konzert in München (mehr dazu, sobald ich meine Gedanken auf die Reihe und meinen Arsch hoch bekomme) auch gesteigerte Vorfreude auf das Tomte-Konzert in Ulm breit... und auf die neue Platte "nach der Buchstabensuppe".

Friday, May 16, 2008

"He's an appeaser!"

Manchmal... oft ist der politische Zirkus ein Kindergarten, vor allem wenn ein kleiner Junge mit Dreck werfen will, selbst aber keine Ahnung hat. Folgendes Video erinnert mich irgendwie an so manche Schulhofdiskussion oder Streitgespräch in Internetforen. Schlimme ist nur, dass Kevin James als "talkshow host" sein Geld verdient. He crashes and burns.



via Talking Points Memo