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Mittwoch, 18. Juni 2008

World of World of Warcraft.

"America's Finest News Source" The Onion stellt das neueste World of Warcraft product vor:


'Warcraft' Sequel Lets Gamers Play A Character Playing 'Warcraft'

Sonntag, 18. Mai 2008

Ein Kalauer und die popkulturelle Unsterblichkeit.

Im Laufe des letzten Jahres sah man ja wieder vermehrt Hälse, die mit Palästinensertüchern (gar aus Kaschmir...) verziert wurden. Menschen wie ich, die gern zum ironisierten Kalauer neigen, garnierten diesen Anblick mit dem "wunderbaren" Sätzchen:
"Is dir nur kalt oder hast du was gegen Juden?"

Ob nun lustig oder nicht, der Satz ist auf ewig in meine Neuronen gebrannt. Und es geht wohl nicht nur mir so: Thees bringt den Knaller als Arbeitstitel für die neue Tomte-Platte.

In mir macht sich nach dem mehr als großartigen Kettcar-Konzert in München (mehr dazu, sobald ich meine Gedanken auf die Reihe und meinen Arsch hoch bekomme) auch gesteigerte Vorfreude auf das Tomte-Konzert in Ulm breit... und auf die neue Platte "nach der Buchstabensuppe".

Donnerstag, 15. Mai 2008

Golf ist Krieg!

Fand bei "swampland", dem Polit-Blog von Time, dieses interessante Zitat vom Noch-Präsidenten der USA:

Bush, to Politico:

"I think playing golf during a war just sends the wrong signal," he said in an interview for Yahoo! News and Politico magazine.

"I don't want some mom whose son may have recently died to see the commander-in-chief playing golf," he said. "I feel I owe it to the families to be in solidarity as best as I can with them."

Hey, you know what sends the "wrong signal"? Invading a sovereign country based on cooked intelligence! Also, telling terrorists to "bring it on." Oh, wait, wait, you want totally crossed wires? A banner reading "mission accomplished."

Maybe he should stick to golf and give up wars.

Samstag, 3. Mai 2008

Guess who's back...

Eva Hermann. Still rings a bell? Wie auch immer, Eva Hermann legt einen nach - "Das Überlebensprinzip. " Die merkwürdigen, Karriere-verleumderischen Thesen sind immer noch die (ganz) alten, nur scheint sie das jetzt auch noch mit ner Menge eigener Biografie zu garnieren. Und Gott zieht sie auch mit in die Sache.

Mehr davon.

Donnerstag, 1. Mai 2008

18 Kippen und eine Paprika.

Die Bild hat einen erstaunlichen Ratschlag parat:

Muss ich verbranntes Fleisch wegwerfen?

Nicht unbedingt. Wenn nur ein paar Stellen verkohlt sind, einfach Kräuter, Senf oder Paprika dazu essen. Das tötet krebserregende Stoffe ab!

Interessant... Einer von nur vielen Tipps vom "deutschen Grillmeister". Andere Perlen sind auch z.b. der Hinweis, dass Fleisch mit Bier abzulöschen nichts bringt, außer Biergeschmack. Gee.

Dank an Christian für den Hinweis. Wann kommt die Initiative der freundlichen Tabakkonzerne - 18 Kippen und eine Paprika?



Schilddiskurs


Ich hab keine Ahnung, wie aktuell dieses Bild ist. Finde es aber trotzdem, ganz "non-partisan", lustig. Und Aktualität is eh nicht so wichtig...

Mittwoch, 23. April 2008

Heidi Caesar.

Wunderbarer Kommentar zu Germany's Next Topmodel:
Brot und Spiele im 21 Jh. Niemand läßt sein Leben. Keine wilden Tiere. Kein Blut. Nur Tränen hungriger Mädchen.


via hier.

(Irgendwann wollte ich auch mal was zur Neuauflage von "Das Model und der Frek" schreiben. Aber da ich zum einen noch keine Folge dieser Staffel gesehen habe, und zweitens das Internet meinen daraus entsteheneden rant wohl nicht vergisst und der dann bei jedem zukünftigen Personaler auf dem tisch liegen würde, lasse ich das mal.)

Montag, 21. April 2008

Presidential Huh-ha.

Wenn wir schon dabei sind, Fragen zu beantworten, die man eigentlich gar nicht stellen sollte:
Interessanter Artikel von Adam Nagourney auf nyt.com: What Should be the Purpose of a Presidential Debate?



Ach, und bevor es hier noch zu ernst und klar wird: Cyanide and Happiness. Hat ja auch was mit "purpose" zu tun.


Mach, Musik!

"Was kann Kunst überhaupt machen? Was kann meine kleine Scheißband im großen und Ganzen anrichten? Ich beantworte mir das so, dass wir einen bestimmten Zeitgeist befeuern, ihn dazu bringen können, sich bestimmte Fragen wieder öfter zu stellen"


- Marcus Wiebusch in Visions #182, Mai '08

Ist es nicht fast schon zwangsläufig so, dass in einer popkulturellen Demokratie die Popkultur Einfluss auf den Pop- äh Wahlbürger hat; die Popmusik somit mitbestimmt, was in der "öffentlichen" Diskussion Thema ist - oder eben nicht. Oder ist das noch zu optimistisch? Ist Musik im großen Stile nur noch Geld fü rdie einen und Escapismus für die anderen?
Sollte Kunst bzw. Musik überhaupt explizit politisch werden heutzutage, oder besser mir helfen, der (politischen) Realität zu entfliehen und ein (besseres) Paralleluniversum zwischen den takten schaffen?
Ich konnte mir diese Fragen mal selbst beantworten. Mal so, mal so. Zur Zeit komme ich auf gar kein Ergebnis. Und es kommt mir so vor, als sei ich damit nicht allein.

Donnerstag, 17. April 2008

Musik mit Inhalt und Haltung.

Wenn ich mit meinem Vater zusammensitze und wir uns gegenseitig in unserer Begeisterung für Musik mit "Inhalt und Haltung" überschlagen, (read as: Dylan und Guthrie) so kommt doch regelmäßig die Frage auf seitens meines Vaters, ob es denn überhaupt noch richtig politische Musik gibt. Sicher gibt es die - sie verkauft sich nur nicht mehr (so) gut.
Wunderbares Beispiel für die Kombination von Musik mit "Inhalt und Haltung" und dem hippesten Scheiß des Jahrtausends (read as: blog) sind Max and the Marginalized. Jede Woche ein neuer politischer Song. dreht sich meist um amerikanische Miszustände, Musik ist grob gesagt Punkrock. Bisschen wie Antiflag, nur weniger nervig. Zu finden sind sie auf ihrem blog oder per huffingtonpost.com

Mittwoch, 16. April 2008

baba baaa baba baaa

Barack Obama's Kampagne in "Rocky" style.


Und wie Ian bei marbury so richtig anmerkt: It must have been completed before Baracky punched himself in the face." Diese "Bitterness" sache ist verdammt unschön - aber ein nicht zu verachtender Teil meiner selbst gibt ihm ja recht. Und dass Clintion sich jetzt zum "gun lover" macht, macht sie mir nicht sympathischer.

Dienstag, 15. April 2008

Diverses zum Dienstag.

Marie Wilson beschreibt auf huffingtonpost.com, dass Männer ruhig erfolgreich sein dürfen, wenn sie sich wie Mädchen verhalten. Aber wehe, Mädchen spielen wie Mädchen.

Desweiteren beschreibt Raymond Tallis im Times Literary Supplement das Problem, wenn man Literatur mit Erkenntnissen der Neurowissenschaft erklären will. Guter Artikel, auch wenn es etwas merkwürdig ist, wenn ein Gerontologe sich über Interdisziplinarität mokiert, gleichzeitig allerdings Kritik an Literaturkritikern übt.

Nebenbei. "Frohen" Equal Pay Day.

Und ich gelobe, dass hier wieder ordentlich Stimmung in die Bude kommt. Ich habe Großes vor, vielleicht wird zumindest ein bisschen was umgesetzt.
Bis dahin - schaut euch die neue Death Cab for Cutie Single an. Ich find's großartig und hoffe, dass Death Cab so ein paar O.C. Konsensmenschen verlieren. Der Song hat am Anfang für mich ein bisschen was von Kante's "california/fernfahrer", die Stimmung des Videos ist zwar creepy, aber ich fühlte mich zunächst an Blumfeld's "Graue Wolken" erinnert. Kann nicht mal genau sagen, wieso eigentlich. So ist das eben, mit den wilden Assoziationen - kann mir da jetzt ein Neurologe weiterhelfen? Obwohl, eigentlich will ich das gar nicht so genau wissen. Manche Dinge verlieren nur an Charme, wenn man ihnen zu sehr auf den grund geht. Man sie zu sehr auf die zugrundeliegenden Elemente reduziert. Und meistens können die Elemente das Ganze dann doch nicht erklären.

Donnerstag, 3. April 2008

April's the cruelest month.

Solange ich noch konnte, und mir FDP-Politiker aus Horb das noch nicht verbieten, hab ich doch tatsächlich ein April-Scherz gesch..rieben. Ich studiere nicht in Oestrich-Winkel....
Da nackte Dementi doof sind (und es eh niemand gelesen hat), hier noch ein kleines Fundstück aus einem Blog, das tatsächlich gelesen wird - und das zu recht.
Aus Talking Points Memo:

Monica Goodling -- former Justice Department liaison to the White House who admitted to Congress that she "crossed the line of the civil service rules" -- is under investigation by DOJ for her role in the firing of a department lawyer who was rumored to be a lesbian. "To some people, that's even worse than being a Democrat," a Republican source told NPR.


Ich liebe es, wenn ein gutes Klischee aufgeht - manche Republikaner "enttäuschen" mich nie.

Mittwoch, 26. März 2008

Hibbelig still, still hibbelig.

Ich bin ja gerade in so ner merkwürdigen transition zone. Im Vergleich zur Prüfungszeit hab ich jetzt weniger zu tun. (Bürojobs haben vor allem einen Vorteil: Man kann, zumindest auf meinem Level, den Job ganz gut im Büro lassen). Auf der anderen Seite ist man wieder "daheim", sprich bie den Eltern, und muss feststellen, dass "zuhause" inzwischen auch woanders war. Eine gewisse unerfüllte, großteils innere Rastlosigkeit ist die Konsequenz.

Aus diesem Gedankenkomplex kommt auch mal wieder ne Frage der Woche:
Seid ihr lieber entspannt beschäftigt, d.h. habt zwar viel (zuviel) zu tun, seid dabei aber ganz entspannter Dinge; oder ist euch das nichtstun so lieb, dass ihr auch unentspannt lieber unbeschäftigt seid?

Prokrastination ist übrigens nicht nur ein Hobby, sondenr auch ein Teufelskreis. Dazu aber nicht mehr, sonst wird das hier Befindlichkeitsfixierter als Kettcar (und selbst die sollen es ja nicht mehr sein.)

Speaking Befindlichkeitsfixiert: Jemand schon das neue Kettcar Vid' Graceland gesehen? Ich weiß ja noch nicht so recht...
Ein Tipp zum Schluss - hat sogar fast was mit erwähnter Hibbeligkeit zu tun: Jaguar Love, die infernale Ehe von Ex-Pretty Girls Make Graves und Ex-Blood Brothers.

Samstag, 22. März 2008

DMX and that dude that asks for change.

Gefunden bei marbury.typepad.com:

yes way!

From an interview with rapper DMX (via The Stump):

Are you following the presidential race?
Not at all.

You’re not? You know there’s a Black guy running, Barack Obama and then there’s Hillary Clinton.
His name is Barack?!

Barack Obama, yeah.

Barack?!

Barack.
What the fuck is a Barack?! Barack Obama. Where he from, Africa?

Yeah, his dad is from Kenya.
Barack Obama?

Yeah.
What the fuck?! That ain’t no fuckin’ name, yo. That ain’t that nigga’s name. You can’t be serious. Barack Obama. Get the fuck outta here.

Dienstag, 12. Februar 2008

Spaß mit StudiVZ.

Kürzlich biem bunten Gruppenklau: Ich wurde frischgebackenes Mitglied der Gruppe "Postmoderne kann nicht alles sein." Ich weiß, pretentious as hell, aber dennoch, ganz schmerzlos und easy-beasy kam ich in dieses nette Grüppchen. Dennoch wieß mich StudiVZ-Werbung darauf hin: "It's hard to get in". Bezog sich auf die "brand4friends" Gruppe, in der Markenopfer "Rabatte" abgreifen können. Postmoderne also einfach; Materialismus par exellences 'hard'? Und eine andere anzeige innerhalb des Gruppeninterfaces schlug mir vor, doch mal mich per Gruppentshirt auszudrücken.
Ich glaube nicht, dass StudiVZ das will.
Vom "personalisierten Marketing" merk ich noch immer nichts. Und dabei hab ich doch extra das Häkchen drangelassen.

In diesem Marketingsinne: The Dillinger Escape Plan bei Conan O'Brian. Mensch sind TDEP langsam geworden - aber Conan hat ein Leuchtstäbchen. Good, clean, family entertainment.

Sonntag, 10. Februar 2008

Proper Clothing.

Nun, der Winter ist bisher ja fast völlig ausgefallen, mal vom den "Feiertagen" abgesehen. Was nicht ist, kann ja noch werden. Auf alle Fälle möchte ich euch diese Karikatur nicht vorenthalten, aus dem Daily Barometer, der Campus Zeitung der Oregon State University. Hab ich vorhin beim "Ausweichsaufräumen" wiedergefunden.

Freitag, 25. Januar 2008

Ultracrepidarianism.

Im Verlauf meines ungemein interdisziplinären Studiums lernt man ja tolle Dinge, manchmal auch durch Zufall. Perle des heutigen Tages: Das Wort Ultracrepidarianism:

Ultracrepidarianism is the habit of giving opinions and advice on matters outside of one's knowledge.


Freitag, 11. Januar 2008

Notstand beendet!

Wie fehlleitend Newsticker Schlagzeilen doch sein können. Gerade sahen meine Äuglein im Spiegel Online Feed:
"Notstand beendet. New York...."
Whoa? Breaking News? Ist der Drehbuchautorenstreik zu Ende? Verkehrsproblem gelöst? Irakkrieg beendet? Spontanes impeachment Verfahren nach dem Motto - ha, wir kriegen dich doch noch?

Nein. In New York gibt es nun auch automatische, öffentliche Toiletten. Hooray.

Im übrigen ist z.Zt. die Schlagzeile beim politischen Magazin Spiegel (das ich eigentlich sehr schätze) gerade der Trainerwechsel beim FC Bayern. Ist es die ungute Form der Ameriknisierung der Medien? Oder einfach nur ein Tribut an den Freitag Nachmittag?

Anyway, ich mache die Jalousie hoch und lasse die Wintersonne rein. Sonnenblinzeln, galore.

Donnerstag, 10. Januar 2008

Human Tetris.

Erinnert sich noch jemand an Takeshi's Castle? Oder die Simpsons in Japan Folge? Lost in Translation? Anyway, wie man an all diesen Beispielen sehen kann, nehmen "game shows" in Japan manchmal rehct bizarre Züge an. Durch eine ganz tolle Person hab ich bei unser aller liebster Zeitvergeuder Youtube ein weiteres Beispiel gefunden. Human Tetris. Die Teilnehmer versuchen, durch eine heranrauschende Styropor-Wand zu schlüpfen, indem sie die Form des Loches in der selben annehmen. Quadrat, ein Bein ausgestreckt oder hüpfend. Und manchmal ist die Lösung überraschend einfach - zu einfach. Es ist grell, chaotisch, die Spieler tragen Schutzkleidung und fallen ins Wasser. Enjoy. "Human Tetris"

Anyway, durch Zufall bin ich bei der Duröhre noch auf ein ganz wuderbares Video gestoßen. Die Human Tetris Idee charmanter umgesetzt durch das GAME OVER Project.